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12. Dezember 2014

Mehr Wohlstand durch weniger Naturverbrauch - Europa als Vorreiter der ökologischen Moderne

Freitag, 12. Dezember 2014
ab 18.30 Uhr (Einlass: ab 18.00 Uhr)
nach Vortrag & Diskussion: anschließender Umtrunk; Ende ca. 21.00 Uhr
im HVB-Forum, Prannerstr. / Ecke Kardinal-Faulhaber-Str., 80333 München

Referent: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Grußwort: Heinz Laber, Mitglied des Vorstands der UniCredit Bank AG

Das Know-how für eine neue, umweltschonende Form des Wirtschaftens ist vorhanden. Zahlreiche Beispiele zeigen: Dank technischer und sozialer Innovationen lassen sich Naturgüter um ein Vielfaches effizienter nutzen als bisher. Wir können Solarhäuser bauen, deren Energiekosten fast bei Null liegen, oder gesunde Lebensmittel ökologisch so produzieren, dass die Fruchtbarkeit der Böden gesteigert und nicht gemindert wird.

Diese Steigerung der Ressourcenproduktivität ist für den Biologen und Umweltwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker die »Melodie des neuen technischen Fortschritts, der einen neuen großen Wachstumszyklus trägt«. Im Unterschied zu früheren Wellen technischer Innovationen geht es diesmal darum, dass »der Naturverbrauch vermindert, aber der Wohlstand vermehrt wird«.

Das ist allerdings nur mit Unterstützung und Rahmensetzung der Politik möglich. In globaler Perspektive kommt dabei Europa – und allen voran Deutschland – eine zentrale Rolle als Vorreiter einer ökologischen Moderne zu.

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker gilt international als einer der wichtigsten Vordenker eines ökologischen Umbaus moderner Industriegesellschaften. Er war Gründungspräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Mitglied des Deutschen Bundestages und ist seit 2012 Ko-Vorsitzender des Club of Rome. Seit 2007 arbeitet er zudem in leitender Funktion im International Panel on Sustainable Resource Management der Vereinten Nationen.

 



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