Aktuelles

Hier finden Sie Infos zu unseren aktuellen Veranstaltungen und Projekten. Gerne halten wir Sie auch mit unserem Newsletter über die Aktivitäten der Umwelt-Akademie e.V. und ihrer Kooperationspartner auf dem Laufenden.

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Mit Messer und Gabel die Welt retten - Bildungsmaterial zur Planetary Health Diet

Wie ernähren wir uns in der Zukunft? Müssen wir auf Fleisch verzichten, um die Welt zu retten? Welche Ernährungsweise ist ideal für die menschliche UND die planetare Gesundheit?

Diesen Fragen geht die Umwelt-Akademie 2024 in ihrem neuen Projekt “Planetary Health Diet Set” auf den Grund und konzipiert ein interaktives BNE-Bildungsmaterial für Schüler*innen, das bayrischen Schulen und Multiplikator*innen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Passend zum Bildungsmaterial werden auch mehrere Workshops für Lehrkräfte und Multiplikator*innen angeboten.

Im Fokus steht dabei das mögliche Zukunftskonzept “Planetary Health Diet” (PHD). Die PHD wurde 2019 von einem internationalen Team aus Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen, der EAT-Lancet Commission, entwickelt und setzt die eigene Ernährung mit der “Gesundheit der Erde” in Bezug.

 

UN-Nachhaltigkeitsziele: Das Projekt unterstützt unter anderem folgende UN-Nachhaltigkeitsziele:

Ansprechpartnerin:
Jasmin Mena
Bildungsreferentin für nachhaltige Entwicklung
Projektleitung Planetary Health Diet
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Einladung

 

München wird zirkulär - Potentiale der Kreislaufwirtschaft

 

Referent: Dr. Matthias Ballweg
Termin: 13. 03.2024, 19:00 Uhr
Ort: oekom-Verein, Zukunftssalon
Goethestr. 28, Rückgebäude, 80336 München
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Im Rahmen Green Deal hat die EU im Jahr 2022 ein umfassendes Kreislaufwirtschaftspaket beschlossen. Dieses Kreislaufwirtschaftspaket zielt darauf ab, dass Produkte künftig umweltschonend, langlebig, reparierbar und recycelbar hergestellt werden. Angesprochen sind dabei die Bereiche Verpackungen, Lebensmittel, Textilien, Elektronik, Kunststoffe, Bauabfälle sowie Batterien und Altautos.

Die Bundesregierung will in diesem Jahr noch eine Kreislaufwirtschaftsstrategie vorlegen. Es bleibt abzuwarten, welche Ziele zur Senkung des Ressourcenverbrauch dabei angesprochen werden. Denn die bisherigen Ressourceneffizienzprogramme der Bundesregierungen haben zwar zu Effizienzsteigerungen aber nicht zu einer absoluten Reduzierung des Materialverbrauchs geführt.

Die LH München will, wie der Stadtrat im Jahr 2022 beschlossen hat, eine Circular-Economy-Strategie entwickeln. Außerdem ist München im Rahmen der von der Europäischen Union ins Leben gerufenen Circular Cities and Regions Initiative (CCRI) als Pilotstadt für Circular Economy ausgewählt worden.

Zum ersten Mal wurden jetzt in einer Studie von Circular Republic die Ressourcen- und THG-Einsparpotentiale durch konsequente Kreislaufwirtschaft auf kommunaler Ebene ermittelt. Danach verbrauchen die Einwohner von München im Durchschnitt 32 Tonnen Rohstoffe pro Person und Jahr. Das ist das Vierfache des geschätzten "nachhaltigen" Niveaus von acht Tonnen pro Jahr. Da die Rohstoffe überwiegend durch Importe gewonnen werden, sind die Münchner Bürger weltweit für rund 23 Tonnen Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Dies sind zwei der wichtigsten Ergebnisse des Circularity Gap Report Munich, der ersten Studie zur Messung der Kreislaufwirtschaft in einer Stadt, die u.a. den Materialverbrauch und den verbrauchsbasierten Treibhausgas-Fußabdruck Münchens untersucht. Dabei könnten der Materialverbrauch und die THG-Emissionen durch Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft deutlich gesenkt werden.

Die Studie zeig auf, warum das Leben, Arbeiten, Wirtschaften in München besser ist, wenn wir uns noch mehr auf den Pfad der Kreislaufwirtschaft begeben. Ferner wird deutlich, wie groß der Handlungsbedarf für eine nachhaltige Transformation hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft ist.

Der Referent Dr. Matthias Ballweg ist Mitverfasser dieser Studie. Er wird darlegen, welche enormen Reduktionspotentiale sowohl beim Ressourcenverbrauch wie auch bei den THG-Emissionen durch eine konsequente Kreislaufwirtschaft in den Sektoren Industrieproduktion, Konsum, Mobilität, Bauwesen und beim Lebensmittelsystem erschlossen werden könnten.

Im Anschluss an den Vortrag wird Günther Langer, Senior Consultant beim RKU – Circular Economy Koordinierungsstelle - kurz berichten, welche Aktivitäten seitens des RKU in Richtung Circular Economy derzeit vorgesehen sind.

Dr. Matthias Ballweg ist Mitgründer von CIRCULAR REPUBLIC bei UnternehmerTUM. CIRCULAR REPUBLIC entwickelt Multi-Stakeholderprojekte, um Produkte und Materialien im Kreislauf zu halten. 2019 bis 2022 war Herr Ballweg bei Systemiq für den Geschäftsbereich Kreislaufwirtschaft mitverantwortlich. Zuvor war er Vice President Strategy bei MAN Truck & Bus. Der promovierte Verhaltenspsychologe ist vierfacher Vater und Vorsitzender des Alpenvereins Oberland, Deutschlands zweitgrößtem Sportverein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Helmut Schmidt
Vorstand Ressourcen und Circular Economy

Folgende SDGs sind tangiert:

          


 

Die Umwelt-Akademie e.V. lädt als Kooperationspartner ein:

 

Ohne deutliche Reduktion des Umweltverbrauchs wird es keine nachhaltige Entwicklung geben. Doch wie soll das geschehen? Allein durch technische Innovationen und die Steigerung von Produktivität und Effizienz?          

In seinem Vortrag kritisiert Fred Luks die überzogene Orientierung an diesen rein ökonomischen Leitbildern. Er wendet sich aber auch gegen den Moralismus platter Konsumkritik, die nur auf Verzicht setzt und nicht sehen will, dass zu einem guten Leben auch Überschreitung, Fülle und Verschwendung gehören.         

In dem Vortrag soll es neben einer gedanklichen Neuorientierung des Nachhaltigkeitsdiskurses an einer „Ökonomie der Großzügigkeit“ auch um konkrete Auswirkungen auf Themen- und Problemfelder wie Klima, Welthandel oder Tierwohl gehen.     

Thema:

Ökonomie der Großzügigkeit, Zwischen Verzicht und Verschwendung
Referent: Dr. Fred Luks
Zeit: Mittwoch, den 28. Februar 2024 um 19.00 Uhr
Ort: münchner zukunftssalon, Goethestr. 28, 80336 München (U-Bahn Theresienwiese oder HBF) sowie online via ZOOM    
Anmeldung: https://oekom-verein.de/veranstaltung/vortrag-dr-fred-luks-oekonomie-der-grosszuegigkeit/  

 

Dr. Fred Luks hat in Hamburg und Honolulu Volkswirtschaftslehre studiert. Er beschäftigt sich seit langem in Forschung, Lehre und Management mit Zukunftsthemen. Luks war Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie, Nachhaltigkeitsmanager eines großen Unternehmens der Finanzbranche und Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit an der Wirtschaftsuniversität Wien. Zurzeit lebt und arbeitet er in der Nähe von Wien freiberuflich als Forscher, Publizist, Moderator und Redner.   

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Lesetipp:
Fred Luks: Ökonomie der Großzügigkeit. Wie Gesellschaften zukunftsfähig werden. Bielefeld 2023

 


 

Die Umwelt-Akademie e.V. lädt als Kooperationspartner ein:
 
 

Aufgrund des angekündigten Streiks der Lokführer fällt der für Mittwoch geplante Vortragsabend "Warum die Natur Rechte haben sollte" leider aus. Da aus bestimmten Gründen auch eine reine Zoom-Veranstaltung nicht möglich ist, wird der Abend am Montag, den 25. März, nachgeholt. Wieder zum 19.00 Uhr im münchner zukunftssalon (und parallel via Zoom).

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 

Immer öfter werden der Natur eigene Rechte zugesprochen. Auf diese Weise sollen gefährdete Wälder, Flüsse oder Seen besser gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Menschen geschützt werden. Der Vortrag zeigt, wie die Idee der Rechte der Natur entstand und wie sie in den letzten 15 Jahren in bestehende Rechtssysteme integriert wurde. Dabei begeben sich die beiden Referierenden auf die Reise durch verschiedene Länder und Kontinente und stellen konkrete Anwendungsfälle und Initiativen vor.



Thema:               Warum die Natur Rechte haben sollte

 

Referierende:     Prof. Dr. Riccarda Flemmer & Dr. Matthias Kramm

 

Zeit:                    Mittwoch, den 24. Januar 2024, Beginn: 19.00 Uhr     

 

Ort:                     münchner zukunftssalon, Goethestr. 28, 80336 München (U-Bahn Theresienwiese oder HBF) sowie online via ZOOM    

 

 

Riccarda Flemmer ist Juniorprofessorin an der Universität Tübingen und beschäftigt sich als Politikwissenschaftlerin mit politischen Bewegungen zu Rechten der Natur im globalen Süden und Norden.

 

Matthias Kramm ist politischer Philosoph und erforscht die Rechte der Natur in Mexiko an der Universidad Nacional Autónoma de México und an der Universität Wageningen in den Niederlanden.  

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!  

 

Lesetipp
Matthias Kramm (Hrsg.): Rechte für Flüsse, Berge und Wälder. Eine neue Perspektive für den Naturschutz? München 2023   

 

Förderer:

             
 
 

 

Auszeichnungen:

        PHINEO Wirkt Siegel   
 
www.landesstiftung.bayern.de    Bayerische Klima-Allianz
 

Transparenz: