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20. Februar 2020

"Grünes Surfen – blaues Surfen – Ist das überhaupt möglich? Ein lokaler und globaler Blick auf nachhaltiges Surfen und Sportbekleidung."

Dienstag 18.02.2020

Ort: Der Veranstaltung geht eine Sammelaktion von Zigarettenstummeln voraus. Bitte bringen Sie deshalb für diese Aktion alte Plastiktüten und Gartenhandschuhe mit.

18:00 Uhr: Treffpunkt Aufräumaktion - Sammeln von Zigarettenstummeln
Eisbachbrücke (neben: Haus der Kunst, Prinzregentenstraße, 80538 München)

19:00 Uhr: Anschließende Veranstaltung - Vorträge und Podiumsdiskussion
GLS Bank, Bruderstraße 5A, 80538 München

Referent*innen:
Michael Austermühle,
Country Manager Germany and Austria Patagonia: "Nachhaltiges Surfen"
Alexa Dehmel,
Mitgründerin & Geschäftsführerin Bartenstein Academy
Helmut Schmidt, Werkleiter AWM a.D., Vorstand Die Umwelt-Akademie e.V.: "Zero-Waste durch Circular Economy"
Sebastian & Alexander Schwainberger, Geschäftsührer WAU Surfboards

Die Veranstaltung beginnt mit einer "Aufräumaktion" entlang des Weges von der Eisbachwelle, dem legendären Münchner Surf Spot, zum Veranstaltungsort. Dabei werden Zigarettenstummel aufgesammelt. Wie diese durch Upcycling zu Surf Boards werden können, zeigen die Gründer von Wau Surfboards bei der sich anschließenden Veranstaltung.

Auch wenn im voralpenländischen München gesurft wird, ist dieser Sport vor allem mit den Stränden von Kalifornien, Hawaii und Indonesien assoziiert. Die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik macht vor diesen Surf Spots nicht halt, landen doch jedes Jahr weltweit acht Millionen Tonnen Plastik in den Meeren. In ihnen schwimmt bis zum Jahr 2050 - gemessen am Gewicht - mehr Kunststoff als Fische, sollte sich daran nichts ändern. Die Fakten sprechen für sich:

  • Jede Minute landet ein Müllwagenladung Kunststoffen in den Weltmeeren.
  • Nur 5 Prozent des weltweiten Kunststoffs wird weltweit recycelt.
  • Im Pazifikwirbel gibt es sechs Mal mehr Plastik als Plankton.
  • 80 Prozent des Meeresabfalls besteht aus Plastik.
  • Plastik ist nicht biologisch abbaubar und teilt sich in kleine Partikel auf.
  • Geschätzte 5,52 Billionen Kunststoffpartikel schwimmen in den Weltmeeren.
  • Es gibt einen Müllteppich aus Plastik im Pazifik, der dreimal so groß wie Frankreich ist.

Vielfach dient Plastik als Verpackung. Doch auch unsere Kleidung besteht häufig aus synthetischen Mikroplastiken, die durch das Waschen der Kleidung letztlich in den Ozeanen und dann wiederum in unserer Nahrungskette enden. Kann also Sport- und Funktionsbekleidung und können Sportarten wie zum Beispiel Surfen überhaupt nachhaltig sein? Dieser Frage soll im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen werden. Dabei werden auch Materialien in den Blick genommen, die im Bereich "Upcycling" und in der Kreislaufwirtschaft Anwendung finden. Doch es müssen nicht nur Wege gefunden werden, Plastik zu recyclen. Wir müssen auch unsere gesamte Denkweise ändern. Deshalb fragen wir, was wir ganz lokal in München, mitten in unserer Stadt, tun können. Zudem lernen wir lokale Hersteller und Anbieter aus dem Bereich Surfen und Sportbekleidung kennen, die rund um das Thema Plastik nach zukunftsweisenden Lösungen suchen.

Es moderiert Juliane Kahl, Vorstand "Die Umwelt-Akademie e.V."

Eine Veranstaltung der Umwelt-Akademie e.V. in Kooperation mit: Bartenstein Academy, #CleanUpMunich, GLS Bank, Patagonia, rehab republic e.V., WAU Surfboards

 



 


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