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04. Februar 2026

Workshop „Think global – eat local!“ – Nachhaltige Ernährung im Berufsschulalltag

am Donnerstag, 22. Januar 2026

Wie beeinflusst unser Essverhalten Umwelt und Gesellschaft? Mit dieser Frage setzten sich 17 Auszubildende der Städtischen Berufsschule für den Einzelhandel München in einem interaktiven Workshop zur nachhaltigen Ernährung auseinander.

Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass jede und jeder durch bewusste Entscheidungen aktiv zur Zukunft unseres Planeten beitragen kann. Anhand von Fotos von Familien beim Essen aus verschiedenen Ländern der Erde verglichen die Teilnehmenden globale Ernährungsweisen und diskutierten Unterschiede bei Konsum, Verpackung und Lebensmittelangebot. Schnell wurde klar: Unser Alltag hat mehr Einfluss, als wir denken.

Ein besonderer Fokus lag auf der Lebensmittelverschwendung – ein Thema, das die angehenden Fachkräfte im Handel direkt betrifft. Eine Aussage blieb dabei besonders hängen:

„MHD heißt mindestens haltbar bis – nicht tödlich ab.“

Viele nahmen sich vor, Lebensmittel künftig erst zu prüfen, statt sie vorschnell wegzuwerfen. Gemeinsam erarbeitete die Klasse anschließend zentrale Prinzipien nachhaltiger Ernährung: mehr pflanzliche Lebensmittel, regional und saisonal einkaufen, fair gehandelte und ökologisch erzeugte Produkte bevorzugen sowie Ressourcen bewusst nutzen.

Feedback

Das Feedback fiel durchweg positiv aus. Eine Lehrkraft fasste es so zusammen:

„Sehr empfehlenswerter Workshop – alle Schülerinnen und Schüler wurden einbezogen, der Medienwechsel war gelungen und die Inhalte haben zum Nachdenken angeregt.“

Aus Sicht der Teilnehmenden wurde deutlich: Nachhaltige Ernährung bedeutet Orientierung – ohne Bevormundung. Oder wie eine Stimme aus der Klasse sagte:

„Jeder darf selbst entscheiden, was er isst. Das ist gut.“

Auch andere Jugendlichen zeigten sich überzeugt vom Workshop:

„Das Thema wurde sehr ausführlich erklärt.“

„Die Arbeit mit den Familienbildern hat viel Spaß gemacht.“

Fazit
Der Workshop machte globale Zusammenhänge verständlich, knüpfte an den Alltag der Jugendlichen an und motivierte dazu, eigene Essgewohnheiten freiwillig zu reflektieren – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

Herzlichen Dank an unsere BNE-Referentin Simona Loupal für die Durchführung und Berichterstattung.



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