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14. Oktober 2025

Erfolgreicher Auftakt des Projekts "Welternährungsset"

Am 09.10.2025 kamen im münchner zukunftssalon 14 Pädagoginnen zu einem Formatfindungsworkshop zusammen. Unter Anleitung der Hopp Foundation wurden in einem kreativen Design-Thinking-Prozess erste Prototypen für ein BNE-Bildungsmaterial zur Planetary Health Diet entwickelt.

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Bildbeschreibung: Einweisung durch Mindshift.One (für die Hopp Foundation) in die anstehende Phase des Design-Thinking-Prozesses. 

In interdisziplinären Gruppen durchliefen die Teilnehmenden fünf Phasen des Design-Thinking-Prozesses – von der Empathie- und Ideenphase über die Konzeptentwicklung bis hin zu ersten Prototypen

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Bildbeschreibung: Der Design Thinking Prozess in sechs Phasen. Hopp Foundation 2025.

Formatfindungsworkshop2 UmweltAkademie2025Dabei standen beispielsweise Fragen im Mittelpunkt wie:

- Wie kann ein Format gestaltet werden, das Kindern den Einfluss von Ernährung auf sich selbst und den Planeten vermittelt?

- Wie können wir das Format so gestalten, dass Kinder eigenständig Entscheidungen treffen können und direkt Selbstwirksamkeit erleben?

- Wie können wir sicherstellen, dass Kinder mit unterschiedlichen HIntergründen, Kompetenzen und Vorerfahrungen gleichermaßen teilnehmen und profitieren können?

Beim Durchlaufen der einzelnen Phasen wurden beobachtet, gesammelt, interviewt, gebastelt und ausprobiert – von den ersten Ideen bis zu kleinen Modellen und Zeichnungen für Unterrichtsmaterialien.

Der ganztägige Workshop bot Raum für kreatives Arbeiten, Austausch und Vernetzung.

 

Formatfindungsworkshop3 UmweltAkademie2025Besonders spannend war für viele Teilnehmende der Austausch untereinander, denn die Gruppe bestand aus einer bunten Mischung schulischer und außerschulischer Bildungsakteure. 

Die Teilnehmenden entwickelten im Workshop viele konkrete Ideen, wie ein zukünftiges BNE-Material gestaltet sein sollte.
So entstand der Wunsch nach einem kooperativen Spiel, das sich flexibel einsetzen lässt, sowohl an Projekttagen als auch in kürzeren Lerneinheiten.
Ebenso wichtig waren eine einfache Vorbereitung, methodische Vielfalt für verschiedene Gruppengrößen, ein interkultureller Zugang und eine enge Verbindung zum Lehrplan.
Aus diesen vielfältigen Impulsen entstanden bereits erste Prototypen und Spielideen, die zeigen, wie kreativ und praxisnah die Gruppe gearbeitet hat.

 

Durch den Design-Thinking-Prozess wurde erfahrbar, wie kollaboratives, lösungsorientiertes Arbeiten zentrale Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung fördert, etwa systemisches Denken, Partizipation und verantwortungsbewusstes Handeln.

Beobachtet und ausgewertet wurde der gesamte Prozess von einer Promotionsstudentin, die das Projekt im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie zur Methode Design Thinking im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung begleitet. 

Die Atmosphäre während des Workshops war geprägt von Offenheit und konstruktivem Austausch – die Teilnehmenden arbeiteten konzentriert, brachten unterschiedliche Perspektiven ein und beschrieben die gemeinsame Arbeit als inspirierend und kurzweilig.

Formatfindungsworkshop UmweltAkademie2025

Bildbeschreibung: Teilnehmende im Design-Thinking-Prozess beim Sortieren ihrer Gedanken.

„Die gemeinsame Entwicklung im Team hat viele neue Perspektiven eröffnet – das war sehr inspirierend“, fasst die Projektleitung Jasmin Mena zusammen.

Die entstandenen Entwürfe werden nun weiter ausgearbeitet, in den kommenden Workshops durch die Ideen der Kinder erweitert und dann in Testworkshops (Phase 6 des Design-Thinking-Prozesses) abgerundet. 
Ziel ist es, ein praxisnahes BNE-Material zu entwickeln, das Lehrkräfte und Bildungspartner*innen darin unterstützt, das Thema Planetary Health Diet spannend und handlungsorientiert zu vermitteln.

Die Umwelt-Akademie e.V. bedankt sich bei ihrer Kooperationspartnerin, der Hopp Foundation (vertreten durch Mindshift.One) für die professionelle Begleitung des Design-Thinking-Prozesses.

Hopp Foundation Logo

 

Vielen Dank auch an die Spiel- und Lerndesignerin Nora Kühnhausen, an die Promotionsstudentin Xenia Muth sowie an die Teilnehmenden des Formatfindungsworkshops für diesen produktiven Auftakt.

Ein besonderer Dank gilt den Förderern, die dieses Projekt möglich machen:

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Die Umwelt-Akademie e.V. ist Siegelträgerin:

csm Deckblatt Bild Logo der Dachmarke Umweltbildung Bayern 833bcc1219UNESCO BNE Label Banner 2023 590 KB

 



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