Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen

19. September 2013

Exkursion zu den Herrmannsdorfer Landwerkstätten

Samstag, 26. Oktober 2013, 10.00 Uhr

Exkursionsleitung: Georg Schweisfurth

Am 26. Oktober 2013 fand die von mir geleitete Führung durch Herrmannsdorf statt. Dreißig sehr interessierte und informierte Herr- und Frauschaften waren an diesem herrlichen und warmen Samstagvormittag nach Glonn gekommen. Gefreut hat uns,  dass bereits eine halbe Stunde nach Versenden der Einladung alle Plätze vergeben waren: das zeigt uns das große Interesse an Beispielen, wie man auch andere ungewöhnliche Wege als den üblichen „Industrieweg“ gehen kann.

Zunächst wurden die Gäste über den Prozess des Bewusstseinsumschwungs in meiner Familie und über die anschließende Geschichte von Herrmannsdorf informiert. Nach den ersten Jahren mit viel Kummer und Stress hat sich Herrmannsdorf über die bald 30 Jahre (2015) hervorragend entwickelt, ist nie stehengeblieben und  hat die Landwirtschaft, Metzgerei, Bäckerei und alle anderen Abteilungen stetig vorangetrieben. Der Ursprungsgedanke hat sich nicht nur erhalten, er ist weiterentwickelt und gefestigt worden.

Sodann führte ich die Gäste auf den Labyrinthberg, von wo aus man die erste gute Übersicht über Herrmannsdorf hat: die biologische Belebtschlamm-Klärnalage, die Modell stand für viele öffentliche Anlagen und wurde „schön“ ohne Beton (aber leider mit Folie) in die Landschaft eingebaut; die Biogasanlage, die bei uns schon 25 Jahre alt ist und nur Abfall frisst; die Stallanlagen und die Kunst, die bei uns in die Natur geht.

Der Teil Tierhaltung und Schlachthaus sowie Metzgerei sollten ja vorrangig im  Focus stehen: Bei der Besichtigung des Schlachthauses (ohne Aktion)  standen im Vordergrund der Ausführungen zum einen die Besonderheiten des sorgfältigen und achtsamen - wenn es das überhaupt gibt – Tötens, zum anderen  die Warmfleischtechnologie (hier sprangen mir gleich drei Fachleute spontan zur Seite - danke dafür). In der "symbiotischen Landwirtschaft" haben wir uns vom Wohlergehen der Schweine, Hühner und Rinder überzeugt, nachdem wir den Eber, die Schwäbisch-Hällischen Damen und die Ferkel angeschaut hatten.

Am Ende der Führung ergatterten wir noch um 13:50 kurz vor Ladenschluss im Hofladen ein paar leckere Schweinekoteletts!

Exkursion Herrmannsdorfer - Gruppenbild

Exkursion Herrmannsdorfer - Landschaft

 

 



Weitere Beiträge

"(Wie) kann man Brot nachhaltig backen?"

Dienstag, den 18. Dezember 2018 Einladung zu einer Exkursion in Kooperation mit „Münchner Ernährungsrat e.V.“                                   „(Wie?) Kann man Brot CO2-neutral backen?“ Es geht nicht um Weihnachtsplätzchen, sondern um Brot: Seit mehr als 30 Jahren verfolgt die Ludwig Stocker…

Bündnis Nachhaltigkeit Bayern fordert lokale Nachhaltigkeitsstrategie

Das Bündnis Nachhaltigkeit Bayern, dem auch die Umwelt-Akademie angehört, hat in einem öffentlichen Brief an OB Reiter eine referatsübergreifende und partizipative Erarbeitung einer lokalen Nachhaltigkeitsstrategie gefordert: Klicken Sie hier

Neue Landwirtschaft – neuer Lebensstil?

in Kooperatin mit Slow Food Deutschland e.V. Dienstag, 15. März 2016 Referent: Dr. Hans Rudolf Herren, Landwirtschafts- und Entwicklungsexperte, Gründer von Biovision – Stiftung für ökologische Entwicklung,  Mitautor und Ko-Vorsitzender des Weltagrarberichts 2008 des Weltagrarrates, 2013 mit dem…

Die alltägliche Lebensmittellüge

Donnerstag, 11. Dezember 2014 19.00 Uhr Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München e.V. (IBZ), Amalienstr. 38, München Referentin: Jutta Saumweber vom Referat „Lebensmittel und Ernährung“ der Verbraucherzentrale Bayern Moderation: Georg Schweisfurth, Vorstand Die Umwelt-Akademie e…