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10. April 2018

Das stille Sterben der Insekten - Ursachen und notwendige Gegenmaßnahmen

Eine Veranstaltung des Münchner Forum Nachhaltigkeit

in Zusammenarbeit mit Die Umwelt-Akademie e.V.

Dienstag, den 10. April 2018


Referent: Dr. Andreas Segerer, Zoologischen Staatssammlung München

Moderation: Dr. Manuel Schneider (oekom e.V.)

Im Oktober vergangenen Jahres sorgte eine wissenschaftliche Studie über den dramatischen Insektenrückgang für Furore. Forscher und Naturschützer hatten durch jahrelanges Monitoring festgestellt, dass auf den untersuchten Flächen in den letzten 25 Jahren über drei Viertel der Insektenmasse verloren gegangen ist: ein bundesweites Problem, das auch über die ständig wachsenden Roten Listen der gefährdeten Arten Deutschlands für mehrere tausend Insektenarten dokumentiert ist.

Obwohl diese Tiere gemeinhin als zäh und stresstolerant gelten, verschwinden sie in einem nie gekannten Ausmaß aus unserer Landschaft. Dies fällt inzwischen auch Laien auf und selbst Naturschutzgebiete sind massiv betroffen.

Auch die Schmetterlingswelt in Bayern ist akut bedroht. Zahlreiche Schmetterlingsarten, die noch vor einem halben Jahrhundert allgegenwärtig waren, sind heute kaum noch zu finden. Seit den 1970er-Jahren nahm z.B. die Häufigkeit der nachtaktiven Schmetterlinge in einigen Gebieten Bayerns um über 80 Prozent ab.

- Was sind die Ursachen für das rasante „Insektensterben“?
- Welche Rolle spielen Klimawandel und Landnutzung?
- Welche Maßnahmen wären kurz- und langfristig erforderlich, um dem Verlust an Insekten zu stoppen?

Diesen drei Fragen ging Dr. Andreas Segerer in seinem Vortrag nach. Er ist Mikrobiologe, Insektenforscher und Schmetterlingskundler an der Zoologischen Staatssammlung München. 2016 veröffentlichte er mit Kollegen einen viel beachteten Statusbericht zur Schmetterlingswelt in Bayern.

 







 



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