Aktuelle Situation

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Hochbeet für Schüler*innen:

Wir freuen uns sehr, dass unser Umweltbildungsprojekt „Die Biohofschule – Kinder entdecken die ökologische Landwirtschaft“ Preisträger von one for the planet im Mai 2022 geworden ist. Mit der damit verbunden Summe von 1962,- Euro können wir ein vorhandenes Hochbeet in Herrmannsdorf zu einem Schulbeet umfunktionieren. Dieses wird zeitnah mit biologischer Pflanzerde und ersten biologischen Gemüse- und Kräuterpflanzen bestückt. Außerdem werden eine stabile Holzregentonne, Gießkannen, Werkzeug und ein Geräteschrank mit Schloss angeschafft, um das Beet mit den Schüler*innen pflegen zu können. Das Schulbeet soll den Praxisbezug fördern und kann von den unterschiedlichen Bio-Hofschul-Klassen bepflanzt, gepflegt und geerntet werden. So lernen die Schüler*innen Obst, Gemüse und Kräuter selbst anzubauen, dass Lebensmittel nicht im Supermarkt in Plastikverpackungen wachsen, was regional und saisonal in der Praxis bedeuten und wie ein gemeinsam zubereitetes Mittagessen aus selbst geerntetem Bio-Gemüse schmeckt! Vielen Dank an alle Unterstützer*innen von one for the planet!

 

       

 

                                                                                                                                                               

und weitere Initiativen laden im Rahmen der regelmäßigen Vortragsreihe "Münchner Forum Nachhaltigkeit" herzlich zu folgender Hybrid-Veranstaltung (online/präsenz) mit Diskussion ein:

 

Prof. Dr. Marcel Hunecke:

Psychologie der Nachhaltigkeit - Psychische Ressourcen für nachhaltige Lebensstile

am Dienstag, den 5. Juli 2022, 19 Uhr

 

Thema:

Geld und Konsum allein machen bekanntlich nicht glücklich. Eigentlich eine gute Ausgangslage für anstehenden ökologische und soziale Transformation unserer Gesellschaft! Wie und wodurch aber erlangen wir Lebenszufriedenheit jenseits von materiellem Konsum und Wirtschaftswachstum? Wie können nachhaltige Lebensstile gefördert werden, die gleichzeitig das subjektive Wohlbefinden erhöhen?

Die Psychologie der Nachhaltigkeit sucht Antworten auf diese Fragen, die im Nachhaltigkeitsdiskurs immer noch nachrangig behandelt werden. Sie zeigt, wie die sozial-ökologische Transformation unserer Konsumerlebnisgesellschaft durch eine innere Transformation des Menschen unterstützt werden kann: wie wir lernen können, weniger zu wollen, ohne etwas zu vermissen.

Im Zentrum des Vortrags steht der vom Referenten entwickelte Ansatz der »Sechs psychischen Ressourcen für nachhaltige Lebensstile«, die aus der Falle ständiger Konsumwünsche herausführen und nachhaltige Lebensstile ermöglichen: Genussfähigkeit, Selbstakzeptanz, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, Sinnkonstruktion und Solidarität. Eine Analyse dieser Grundlagen und Quellen von Nachhaltigkeit und die Frage, wie sie für unser Gemeinwesen fruchtbar gemacht werden können, werden in dem Vortrag am Beispiel konkreter Praxisfelder behandelt.

Referent:

Prof. Dr. Marcel Hunecke ist Professor für Allgemeine Psychologie sowie Organisations- und Umweltpsychologie an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften und Privatdozent an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum. An der FH Dortmund leitet er die AG Umweltpsychologie in der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Zum Thema seines Vortrags hat er jüngst ein Buch veröffentlicht. 

 

Anmeldung und Ort der Veranstaltung:

kostenlose Hybrid-Veranstaltung (online/präsenz)
münchner zukunftssalon
oekom e.V., Waltherstr. 29. Rgb., 2. Stock, 80337 München
U-Bahn Goetheplatz

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung im münchner zukunftssalon oder online über Zoom erfolgt über die Website des oekom e.V.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                               

und weitere Initiativen laden im Rahmen der regelmäßigen Vortragsreihe "Münchner Forum Nachhaltigkeit" herzlich zu folgender Online-Veranstaltung ein:

 

Dr. Oliver Geden:

Unkonventioneller Klimaschutz
Gezielte CO2-Entnahme aus der Atmosphäre als neuer und notwendiger Ansatz in der Klimapolitik?

am Montag, den 27. Juni 2022, 19.00 Uhr


Thema:

Mit Blick auf die ambitionierten Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens will die EU ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Netto-Null reduzieren – Deutschland sogar schon bis 2045. Allerdings werden sich nicht alle Emissionsquellen bis 2050 restlos eliminieren lassen. Insbesondere der Luftverkehr, einzelne Industriebranchen und die Landwirtschaft dürften auch über die Mitte des Jahrhunderts hinaus noch Restemissionen beisteuern.
Um die Gesamtbilanz auf Null zu bringen, wird es deshalb nicht genügen, konventionelle Klimaschutzmaßnahmen zur Emissionsvermeidung zu ergreifen. Experten gehen davon aus, dass zusätzlich auch unkonventionelle Maßnahmen zur gezielten Entnahme von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre zum Einsatz kommen müssen – nicht nur durch Aufforstungen, sondern etwa auch über Direktabscheidung von CO2 aus der Umgebungsluft, bei denen das CO2 anschließend geologisch gespeichert wird.
Auch der jüngste Bericht des Weltklimarats (IPCC) sieht in der technischen Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid eine Option, um das 1,5 Grad-Ziel doch noch zu erreichen. Diese zurzeit noch unausgereiften Großtechnologien müssten daher, so die Fachleute, für ihren späteren Einsatz weiterentwickelt und hinsichtlich ihrer Chancen
und Risiken erforscht werden. Klassische Klimaschutzmaßnahmen dürfen dadurch jedoch nicht in Frage gestellt oder verzögert werden: Die Vermeidung von Treibhausgasemissionen muss gegenüber der nachträglichen Entnahme von CO2 politisch priorisiert werden. Wie kann das geschehen?

 

Referent:

Der Sozialwissenschaftler Dr. Oliver Geden ist Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Leitautor des IPCC-Weltklimaberichts und wird in seinem Vortrag über das Für und Wider der gezielten CO2-Entnahme im Bereich des Klimaschutzes informieren.


Anmeldung: 

Online-Veranstaltung via Zoom über die Website des oekom e.V.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

 

 

 

Die Umwelt-Akademie e.V. informiert:

 

Mit ihrem Mix aus Vorträgen hochkarätiger Expert:innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Bildung, Kunst und Kultur, dem Dialog auf Augenhöhe, Edutainment-Formaten wie Science Slam, altersgerecht inszenierten Mitmachangeboten an Experimentierstationen und in Workshops sowie Aktionen rund um Berufs- und Studienorientierung sind die Münchner Wissenschaftstage mit dem Entdecker-Reich der FORSCHA das Wissens- und Erlebnisfestival für ALLE. Interessierte Laien, diskutier- und experimentierfreudige Jugendliche, Azubis, Student:innen, Young Professionals, Familien und Schulklassen erfahren aus erster Hand und eigenem Erleben was die Welt bewegt und wohin die Reise geht in Wissenschaft und Forschung, den Arbeitswelten und Städten der Zukunft, bei KI, Digitalisierung, Robotics, Quantentechnologie, Nachhaltigkeit, Mobilität, Gesundheit, Bildung, Kunst, Kultur, Ausbildung & Studium.

Das Motto „Wissen live erleben“ – nachfragen, mitreden, mitmachen – steht für Spaß am Erkenntnisgewinn, in Zeiten von Transformation, Innovationsdynamik und weltweiter Krisen wichtiger denn je. Ganz im Sinne des "Wissenschaftsjahrs 2022 – Nachgefragt!", das die Zivilgesellschaft einbindet und den Dialog fördert.

Weiteere Informationen gibt es hier.

 

 

Förderer

Sparda Bank München  Sparda Gewinnsparen      

           

       

 

Auszeichnungen

   Umweltbildung Bayern Bayerische Klima-Allianz www.landesstiftung.bayern.de PHINEO Wirkt Siegel