Veranstaltungen Ausblick

Ob Vortragsveranstaltung, Podiumsdiskussion, Exkursion, Filmvorstellung, Round-Table- oder  Kamin-Gespräch: Hier informieren wir Sie aktuell über die kommenden Veranstaltungen zu allen Themenschwerpunkten.

 

                                                                                                                                                               

und weitere Initiativen laden im Rahmen der regelmäßigen Vortragsreihe "Münchner Forum Nachhaltigkeit" herzlich zu folgender Online-Veranstaltung ein:

 

Dr. Oliver Geden:

Unkonventioneller Klimaschutz
Gezielte CO2-Entnahme aus der Atmosphäre als neuer und notwendiger Ansatz in der Klimapolitik?

am Montag, den 27. Juni 2022, 19.00 Uhr


Thema:

Mit Blick auf die ambitionierten Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens will die EU ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Netto-Null reduzieren – Deutschland sogar schon bis 2045. Allerdings werden sich nicht alle Emissionsquellen bis 2050 restlos eliminieren lassen. Insbesondere der Luftverkehr, einzelne Industriebranchen und die Landwirtschaft dürften auch über die Mitte des Jahrhunderts hinaus noch Restemissionen beisteuern.
Um die Gesamtbilanz auf Null zu bringen, wird es deshalb nicht genügen, konventionelle Klimaschutzmaßnahmen zur Emissionsvermeidung zu ergreifen. Experten gehen davon aus, dass zusätzlich auch unkonventionelle Maßnahmen zur gezielten Entnahme von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre zum Einsatz kommen müssen – nicht nur durch Aufforstungen, sondern etwa auch über Direktabscheidung von CO2 aus der Umgebungsluft, bei denen das CO2 anschließend geologisch gespeichert wird.
Auch der jüngste Bericht des Weltklimarats (IPCC) sieht in der technischen Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid eine Option, um das 1,5 Grad-Ziel doch noch zu erreichen. Diese zurzeit noch unausgereiften Großtechnologien müssten daher, so die Fachleute, für ihren späteren Einsatz weiterentwickelt und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken erforscht werden. Klassische Klimaschutzmaßnahmen dürfen dadurch jedoch nicht in Frage gestellt oder verzögert werden: Die Vermeidung von Treibhausgasemissionen muss gegenüber der nachträglichen Entnahme von CO2 politisch priorisiert werden. Wie kann das geschehen?

Referent:

Der Sozialwissenschaftler Dr. Oliver Geden ist Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Leitautor des IPCC-Weltklimaberichts und wird in seinem Vortrag über das Für und Wider der gezielten CO2-Entnahme im Bereich des Klimaschutzes informieren.


Anmeldung: 

Online-Veranstaltung via Zoom über die Website des oekom e.V.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                               

und weitere Initiativen laden im Rahmen der regelmäßigen Vortragsreihe "Münchner Forum Nachhaltigkeit" herzlich zu folgender Hybrid-Veranstaltung (online/präsenz) mit Diskussion ein:

 

Prof. Dr. Marcel Hunecke:

Psychologie der Nachhaltigkeit - Psychische Ressourcen für nachhaltige Lebensstile

am Dienstag, den 5. Juli 2022, 19 Uhr

 

Thema:

Geld und Konsum allein machen bekanntlich nicht glücklich. Eigentlich eine gute Ausgangslage für anstehenden ökologische und soziale Transformation unserer Gesellschaft! Wie und wodurch aber erlangen wir Lebenszufriedenheit jenseits von materiellem Konsum und Wirtschaftswachstum? Wie können nachhaltige Lebensstile gefördert werden, die gleichzeitig das subjektive Wohlbefinden erhöhen?

Die Psychologie der Nachhaltigkeit sucht Antworten auf diese Fragen, die im Nachhaltigkeitsdiskurs immer noch nachrangig behandelt werden. Sie zeigt, wie die sozial-ökologische Transformation unserer Konsumerlebnisgesellschaft durch eine innere Transformation des Menschen unterstützt werden kann: wie wir lernen können, weniger zu wollen, ohne etwas zu vermissen.

Im Zentrum des Vortrags steht der vom Referenten entwickelte Ansatz der »Sechs psychischen Ressourcen für nachhaltige Lebensstile«, die aus der Falle ständiger Konsumwünsche herausführen und nachhaltige Lebensstile ermöglichen: Genussfähigkeit, Selbstakzeptanz, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, Sinnkonstruktion und Solidarität. Eine Analyse dieser Grundlagen und Quellen von Nachhaltigkeit und die Frage, wie sie für unser Gemeinwesen fruchtbar gemacht werden können, werden in dem Vortrag am Beispiel konkreter Praxisfelder behandelt.

Referent:

Prof. Dr. Marcel Hunecke ist Professor für Allgemeine Psychologie sowie Organisations- und Umweltpsychologie an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften und Privatdozent an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum. An der FH Dortmund leitet er die AG Umweltpsychologie in der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Zum Thema seines Vortrags hat er jüngst ein Buch veröffentlicht. 

 

Anmeldung und Ort der Veranstaltung:

kostenlose Hybrid-Veranstaltung (online/präsenz)
münchner zukunftssalon
oekom e.V., Waltherstr. 29. Rgb., 2. Stock, 80337 München
U-Bahn Goetheplatz

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung im münchner zukunftssalon oder online über Zoom erfolgt über die Website des oekom e.V.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

 

 

 

Ganztägige Exkursion zwischen Ammersee und Andechs

Was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt? Warum ist eine nachhaltige Entwicklung für uns alle nicht nur Notwendigkeit, sondern auch Bereicherung? Dies wollen wir außerhalb geschlossener Räume gemeinsam in der Natur verstehen, erleben und diskutieren. Gemeinsam erkunden wir die Ökologie des Ammersees, lernen wichtige Baumarten, Sträucher und Kräuter unserer Heimat kennen, beobachten Tiere, wenn sie entdeckt werden wollen, sehen uns Fließgewässer an, erleben, wie die Gletscher der letzten Kaltzeit unsere Landschaft geformt haben und diskutieren von der Menschwerdung bis zum Anthropozän, wie der Mensch mit und von der Natur lebt, wie er sie gestaltet und wo unsere Reise hingeht. 

Wir lernen dabei nicht nur vom Exkursionsleiter, sondern auch voneinander. Die Wanderung ist für jeden machbar. Der Weg weist kaum Steigungen auf und wir lassen uns dabei Zeit, um immer wieder inne zu halten und die Natur um uns herum zu erleben. Am Kloster Andechs angekommen, können wir uns nachmittags in der Klosterschenke stärken, bevor wir uns in einem Rundweg auf den Rückweg machen.

Exkursionsleiter: Dr. Alexis Katechakis, Biologe, Nachhaltigkeitsexperte, Jäger, Imker und Falkner

Zielgruppe: Unternehmensvertreter*innen jeglicher Couleur und andere interessierte Menschen
Maximal 12 Teilnehmende ab 14 Jahre (für jüngere Menschen bieten wir einen eigenen Ausflug an). Die Gruppe ist bewusst klein gehalten, damit wir gut miteinander diskutieren können und genügend Zeit ist, auf alle Themen und Fragen einzugehen.

Achtung: Aufgrund der Corona-Pandemie ist die maximale Teilnehmerzahl bis auf Weiteres auf 5 beschränkt, um Abstände einhalten zu können.

Treffpunkt: S-Bahnhof Herrsching am Ammersee am Gleisende

Termine: 8. April, 1. Juli und 9. September 2022

Anmeldung & Preis: Unser Anmeldeprinzip: First-come, first-served. Anmeldungen sind bis spätestens 2 Wochen vor den gewünschten Terminen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Exkursion ist für alle Teilnehmer kostenlos.

Ihre Ansprechpartnerin:
Christina Olzowy
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 (0)175 - 4548817

Veranstaltungshinweis: Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an der Exkursion auf eigene Gefahr stattfindet. Eine Haftung des Veranstalters, Exkursionsleiters und des Grundeigentümers wird ausgeschlossen.


Into the Wild ist Teil der Aktion BayernTourNatur des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

 


 

 

Aufgrund der räumlichen Trennung ist der Zugang zur landwirtschaftlichen Erzeugung von Lebensmitteln für Kinder – v.a. aus innerstädtischen Vierteln und sozio-ökonomisch benachteiligten Familien – erschwert. Gleichzeitig ist wissenschaftlich belegt, dass im Kindesalter entstandene emotionale Beziehungen zur Natur die wichtigste Grundlage für ein späteres ökologisch-bewusstes Denken und Handeln sind.

Das von der Margarete-Ammon-Stiftung und der Sparda-Bank München finanziell geförderte Projekt „Die Bio-Hofschule: Kinder entdecken die ökologische Landwirtschaft“ vermittelt deshalb Münchner Schüler*innen im Grundschul- und Mittelschulalter außerschulisch und fächerübergreifend Wissen über ökologischen Landbau und Natur. Es zeigt Zusammenhänge auf, sensibilisiert für Biodiversität in der Landwirtschaft und schafft Einblicke in eine vielfältige Kulturlandschaft.

Die umweltpädagogisch begleiteten Exkursionen führen in die Ställe und in den Gemüsegarten des ökologischen Betriebs Gut Herrmannsdorf und der Gärtnerei Schmidt. Die ansprechbaren Lernfelder umfassen Freilandgeflügel und -schweine, Ackerbau sowie Gemüsebau.

Über das Thema Ernährung wird zum einen Wissen (z.B.: über Boden, Symbiosen, Biodiversität, Fruchtfolgen) vor Ort nachvollziehbar, altersgerecht und lebensweltnah vermittelt. Zum anderen wird der Praxis viel Raum gegeben. Die Kinder können selbst mit anpacken, Natur erleben, emotionale Erfahrungen machen und mit allen Sinnen wahrnehmen. Sie bereiten die selbst geernteten Lebensmittel unter Anleitung zu und genießen sie gemeinsam, um ökologische Landwirtschaft vom Acker bis zum Teller im wörtlichen Sinne „zu begreifen“.

Die eintägigen Exkursionen wenden sich an Schulklassen der Stufen 3-4 der Grundschulen und 5-6. der Mittel- und Realschulen. Jeder Gruppe wird die Teilnahme an einer Exkursionen und eines Workshop Tages an der Schule angeboten.

Hoftag

Die ganztägige Exkursion führt auf die Weiden, Wiesen, Beete und Ställe des Gut Herrmannsdorf im Osten Münchens. Am Vormittag und Nachmittag packen die Kinder in kleineren Gruppen im Stall oder Garten mit an. Gemeinsam geerntetes Gemüse sowie selbst gedrehte Brez’n werden als Mittagessen gemeinsam zubereitet und machen den Zusammenhang zwischen Anbau und Ernährung direkt erlebbar.

Workshop

Der Worksop erstreckt sich über eine Doppelstunde und ergänzt den Hoftag thematisch. Ein*e Referent*in ermöglicht den Schüler*Innen durch verschiedene Methoden den Zusammenhang zwischen dem am Hoftag Erlebten und ihrem eigenen Alltag zu erkennen. Die vom Hof mitgebrachten Kräuter werden im Klassenzimmer zu einer Kräuterbutter verarbeitet und als Pausen Snack verspeist.

Die Exkursionen finden unter Einhaltung der zum jeweiligen Zeitpunkt in Bayern geltenden Maßnahmen und Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt.

Das Projekt wird im Schuljahr 2021/22 durch die Margarete-Ammon-Stiftung und die Sparda-Bank München gefördert.