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11. April 2013

Umwelt: Andere Banken-Eigentümer braucht das Land!

Dienstag, 07. Mai 2013, 19:00 Uhr, Green City Energy AG, Zirkus-Krone-Str. 10 (Eingang Georg-Schätzel-Str.), 80335 München, 6. Stock (ÖPNV „Hackerbrücke“)

Referent:

  • Markus Dufner, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Geschäftsführer
    „Nutzung von Banken-Aktienrechten für die Umwelt“

Und jeder denkt gleich an die Finanzkrise. Wir konzentrieren uns auf „Nachhaltigkeit“ – und meinen dabei nicht die Maximierung des Gewinns oder des Haben-Zinses. Sondern ein (Bank-) Wirtschaften dergestalt, dass künftigen Generationen die gleichen (Umwelt-) Chancen bleiben wie uns heute.

Im Rahmen unseres langjährigen Schwerpunktes „Ethisch-ökologischer Umgang mit Geld“ wollen wir 2013 Banken unter die Lupe nehmen, die „anders“ sind. In der Veranstaltung „Andere Banken braucht das Land“ haben wir die Null-Zins-Bank o/ZB, die Umweltbank und die GLS-Gemeinschafts eG unter die Lupe genommen; es folgten Vortrag und Diskussion zur Frage „Genossenschaft im Umweltbereich – Beitrag zur Wirtschafts-Demokratisierung?“; jetzt wollen wir uns die Banken-Eigentümer anschauen: Das sind z.B. Kommunen (bei den Sparkassen), Mitglieder (bei den Volks-/Raiffeisenbanken) oder auch Aktionäre (bei den Banken-Aktiengesellschaften).

Die Volksabstimmung in der Schweiz zur „Abzocke“ hat gezeigt: Auch bei Aktiengesellschaften kann – und sollte – man Einfluss auf die Bank-, Geschäfts- und Personalpolitik der Bank nehmen und einen ethisch-ökologischen Umgang mit Geld einfordern. Jede Person, die auch nur eine einzige Aktien besitzt, kann dies tun, persönlich, durch Anweisung an das verwaltende Institut oder an jeden Dritten: So z.B. die „Kritischen Aktionäre“. Vor 25 Jahren gegründet, gehören diese Eigentümer-Vertreter zu den Hartnäckigsten, die sich – nicht nur, aber auch – um umweltverträgliches Geld-Wirtschaften ihrer Banken kümmern. Dann geht es nicht um Gewinnausschüttung, sondern um von der Bank finanzierte Staudämme, die Vertreibung von indigenen Völkern, Rodung von Regenwald usw.

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung sollte einmal wieder zum Nachdenken anregen, mit dem eigenen Geld bewusster, nachhaltiger umzugehen.                                   



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