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18. Februar 2016

E-Mobilität in München

in Kooperation mit Green City Projekt GmbH und Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)

18. Februar 2016

Wir präsentierten zwei Themen: Das E-Mobilitätsprogramm der Landeshauptstadt München und das neue E-Fahrzeugkonzept von Green City.

Es referierten:

  • Dr. Uwe Hera, Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Hauptabteilung Umwelt
  • Dr. des. Jessica Le Bris, Projektleitung Flottentest ACM bei Green City Projekt Gmbh

Das Integrierte Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München der Landeshauptstadt München (IHFEM 2015) enthält neun Handlungsfelder (darunter etwa "Laden & Parken", Pendler, Mobilitätsmanagement & Carsharing) mit einer Reihe von Maßnahmen, die exemplarisch vorgestellt werden (u.a. ÖPNV, E-Zweiräder, Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur). Das Förderprogramm soll in München E-Fahrzeuge (im Wirtschaftsverkehr (!)) sowie Ladeinfrastruktur stärken. Der Stadtrat hat für die Förderung insgesamt 22,2 Mio. Euro, insgesamt 30 Mio. Euro für zwei Jahre bereitgestellt.

Die „E-Allianz München“ ist ein neues Gremium, das von der Verwaltung gegründet, organisiert und mit spezifischen Aufgaben versehen wird. Während das IHFEM 2015 sämtliche E-Mobilitätsmaßnahmen umfaßt, die die Stadtverwaltung selbst umsetzen kann, wird es die wesentliche Aufgabe der E-Allianz sein, die Stadtverwaltung und externe Stakeholder aus dem Bereich E-Mobilität an einen Tisch zu bringen, um strategische E-Mobilitätsziele für München zu entwickeln; andererseits aber auch ganz konkrete Maßnahmen gemeinsam umzusetzen. Bürgerbeteiligung also.

Präsentation Dr. Uwe Hera: Klicken Sie hier

Green City Projekt Gmbh bietet unter dem Titel „Adaptive City Mobility“ (ACM) eine Reihe von E-Mobilitätsdienstleistungen an: Ziel des ACM Projekts ist es, mittels eines neuen E-Fahrzeugkonzepts und -Sharing-Systems eine maximale Auslastungs- und somit Kosteneffizienz bei der Elektromobilität zu erreichen und zugleich den Fahrzeugbestand v.a. in Innenstädten zu reduzieren. Ermöglicht wird dies durch verschiedene technologie- und systembasierte Innovationen, wie z.B. die Entwicklung eines 550 kg leichten Elektrovehikels mit neuartigem Akku-Wechselsystem und der Entwicklung eines softwarebasierten Multi-Mode-Systems (eine Art IKT gestütztes und gewerblich orientiertes Sharing bzw. Poolingkonzepts), das die gleichzeitige Nutzung eines Fahrzeugs z.B. als Taxi, im Corporate Sharing oder auch als Service- und Logistikfahrzeug ermöglicht. Die Integration von erneuerbarer Energie soll zudem 100% emissionsfreie Mobilität gewährleisten. Erst kürzlich wurde das Projekt dazu zu einem der Leuchtturmprojekte der Bundesregierung ernannt.

Dr. des. Jessica Le Bris: Klicken Sie hier



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