Anna Schweisfurth
Schneidermeisterin
Umweltbildnerin
Projektleitung Bio-Hofschule
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Schneidermeisterin
Umweltbildnerin
Projektleitung Bio-Hofschule
Wie entsteht unsere Kleidung – und welchen Einfluss hat sie auf Umwelt, Menschen und Zukunft? In diesem interaktiven Vortrag erhalten Schüler*innen einen fundierten Einblick in die globale Modeindustrie und werden dazu angeregt, bewusste Entscheidungen beim eigenen Konsum zu treffen.
Unsere erfahrene Referentin, Verena Zins, vermittelt komplexe Zusammenhänge verständlich, lebensnah und auf Augenhöhe mit der Zielgruppe. Dabei werden nicht nur Probleme aufgezeigt, sondern auch konkrete Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten vorgestellt.
Der Vortrag ist für mehrere Klassen der Mittel- und Oberstufe z.B. in der Aula konzipiert.
Inhalte des Vortrags:
| Referentin: | Verena Zins |
| Designmanagerin, Freie Dozentin an verschiedenen Hochschulen | |
| Ziel des Angebots: | Sensibilisierung für nachhaltigen Modekonsum |
| Vortragsdauer: | 45 - 60 Minuten |
| Zielgruppe: | 9. - 12. Klasse |
| Gruppengröße: | mehrere Klassen z.B. in Aula oder Turnhalle |
| Kosten: | EUR 300,00 |
Ergänzend zum Vortrag können praxisorientierten Workshops für einzelne Klassen oder Gruppen bis zu 25 Personen gebucht werden. Hier kommen die Schüler*innen ins Tun, setzen das Gelernte direkt um und gestalten aus alter Kleidung neue, individuelle Stücke.
Inhalte des Workshops:
| Workshopdauer (pro Gruppe): | 90 min (2 Schulstunden) |
| Dauer (Vortrag+Workshop): | ca. 2,5 Stunden |
| Kosten (Vortrag + Workshop): | EUR 450,00 |
Folgende UN-Nachhaltigkeitsziele werden im Workshop behandelt:

In vielen Kleiderschränken befinden sich Kleidungsstücke, die nicht mehr genutzt werden, aber deren Produktion einmal wertvolle Ressourcen verbraucht hat.
Wir hauchen diesen ungeliebten Klamotten wieder neues Leben ein! Im Vorfeld dürfen die Schüler*innen ihren Kleiderschrank nach „Ladenhütern“ durchforsten. So werden sie in ihrer unmittelbaren Lebenswelt abgeholt.
Durch verschiedene Drucktechniken und mit eigenen Gestaltungsideen werden die mitgebrachten Stoffe der Kinder mit Mustern veredelt und aufgewertet. Als Druckstock wird Material verwendet, welches sonst zu Hause meist im Müll landet: z.B. ausgewaschene Milchkartons, ausgediente Radiergummis oder Kartonreste. Während des gemeinsamen Upcyclings fließen Fragestellungen einer nachhaltigen Entwicklung in das kreative Tun mit ein: Woher kommen die Rohstoffe? Wer produziert unsere Kleidung und unter welchen Bedingungen? Was ist der Unterschied zwischen fast-fashion und slow-fashion?
Der Workshop soll Lust auf Upcycling und einen nachhaltigen Modekonsum machen und Wege aufzeigen, Kleidung möglichst lange im Kreislauf zu halten.
Folgendes UN-Nachhaltigkeitsziele wird im Workshop behandelt: 
| Referentin | Anna Schweisfurth | |
| Schneidermeisterin | ||
| Workshops | 1,5 - 2 Stunden | 5. - 12. Klasse |
| Kosten: | 200,00 € |

Die globale Modeindustrie gehört zu den mächtigsten, aber auch umweltschädlichsten Wirtschaftszweigen der Welt. Sie ist für schätzungsweise 5 bis 10 % der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich – mehr als die internationale Luftfahrt und Schifffahrt zusammen. Allein 2023 erwirtschaftete die Branche 1,7 Billionen Euro, beschäftigte über 60 Millionen Menschen, meist Frauen, und trieb den Fast-Fashion-Trend weiter voran. Doch diese Geschäftspraktiken haben ihren Preis: Der größte Teil unserer Kleidung wird unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen hergestellt, mit 16-Stunden-Schichten und Löhnen, die oft nicht einmal die Grundbedürfnisse decken.
Der hohe Ressourcenverbrauch und die Produktion von Wegwerfmode belasten die Umwelt enorm. Über 85 % der CO₂-Emissionen entstehen in energieintensiven Prozessen wie der Stoffproduktion und dem Färben. Hinzu kommen die Verschmutzung durch Mikroplastik und der Einsatz giftiger Chemikalien, die Mensch und Natur gefährden.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es ein Umdenken entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der nachhaltigen Produktion bis hin zu verantwortungsbewusstem Konsum.
Nachhaltige Mode ist mehr als ein Trend – sie ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer gerechteren und umweltfreundlicheren Zukunft. Ob durch bewusstes Einkaufen, die Verlängerung der Lebensdauer von Kleidung oder die Unterstützung von fair produzierenden Marken: Jede Entscheidung zählt. Gemeinsam können wir die Modeindustrie in eine Kreislaufwirtschaft transformieren und so die Umwelt und die Rechte der Beschäftigten schützen.
In Schulen wird das Thema "nachhaltige Mode" im Rahmen von Vorträgen und BNE-Workshops(z.B. Upcyclingworkshops) an Kinder und Jugendliche adressiert. Diese und andere Angbote finden Sie in unserem Schulklassenprogramm.
Begonnen wird mit einer aktuellen Bestandsaufnahme der Modeindustrie: Welche Materialien werden verwendet?
Wie viele Ressourcen werden in der Herstellung von Kleidungsstücken verbraucht? Wie sind die Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern? Es werden Wege durch den Öko-Siegel-Dschungel aufgezeigt und auch aktuelle Skandale wie „Rana Plaza“ angesprochen.
Dann wird der Begriff der Nachhaltigkeit in der Mode – auch im Kontext von Geschichte, globalen Konflikten und Wirtschaftskrisen – vorgestellt. Mit Fühl-, Reiß- und Brennproben wird der Blick für nachhaltige Materialien geschärft und anhand unterschiedlicher Methoden die Möglichkeiten eines bewusst nachhaltigen Konsums erarbeitet. Dabei stehen sowohl ein „use less“ als auch eine höhere Wertschätzung einzelner Kleidungsstücke und deren Produktion im Mittelpunkt. Zum Abschluss werden nachhaltige Geschäftsideen und Innovationen innerhalb der Modeindustrie auch aus dem Raum München vorgestellt.
Folgende UN-Nachhaltigkeitsziele werden im Workshop behandelt:

| Referentin | Stefanie Trevisan | |
| Diplom-Ingenieurin | ||
| Dozentin an der Akademie für Mode und Design (München und Hamburg) | ||
| Vortrag & Diskussion | 1,5 - 2 Stunden | 5. - 8. Klasse |
| Kosten: | 200,00 € pro Klasse |
Was bedeutet Nachhaltigkeit? Wie wirkt sich die Textilindustrie auf Menschen und Natur aus? Wie sieht die Umweltbilanz einer Jeans aus - und welche Möglichkeiten haben wir, unsere Welt ein Stück weit besser zu machen? Kann man zum Beispiel etwas erneuern, anstatt es wegzuwerfen?
Durch Individualität wird Kleidungsstücken ein neues Leben geschenkt. Gerade Stick- und Stepptechniken sind kreative Möglichkeiten des Upcyclings im Modebereich: Mit Handouts von Stichtypen können Schüler*innen an einem Probemuster unterschiedliche Stiche ausprobieren, ihre Idee besprechen und Hilfestellung für die Umsetzung bekommen. Eigene Motive werden übertragen und realisiert. Danach folgt eine kurze Präsentation der Ergebnisse und ein Feedback. So lernen die Teilnehmenden wichtige BNE-Kompetenzen und entdecken durch das gemeinsame Erforschen und Handeln wirkungsvolle Möglichkeiten des Wandels.
Folgendes UN-Nachhaltigkeitsziele wird im Workshop behandelt:

| Referentin | Anna Diermeier | Anna Schweisfurth |
| Produktdesignerin | Schneidermeisterin/ Designerin/Pädagogin | |
| Workshop | 1,5 - 3 Stunden | 5. - 12. Klasse |
| Kosten: | 200,00 € (1,5 Stunden) | |
| 275,00 € (3 Stunden) |