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Umwelt-Akademie e.V. München

Schwerpunkte

Schwerpunkte

Schwerpunkt Ressourcen & Circular Economy

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In Kreisläufen denken

Wenn alle Menschen so leben würden wie wir in Deutschland bräuchten wir 3,2 Erden, um den globalen Ressourcenbedarf zu decken. Unser Lebensstil geht zu Lasten der Menschen im globalen Süden, zu Lasten zukünftiger Generationen und zu Lasten der Natur. Um den ökologischen Fußabdruck deutlich zu reduzieren, braucht es neben einer Energie-,Mobilitäts- und Agrarwende auch eine Konsum- und Ressourcenwende.

Wir wollen mit unseren Aktivitäten dazu beitragen, dass die Bevölkerung:

• weniger Lebensmittel verschwendet,
• verpackungsarm einkauft – insbesondere Plastikverpackungen vermeidet,
• auf langlebige, reparierbare und rezyklierbare Produkte achtet und
• dabei lernt, mehr zu genießen und weniger zu konsumieren.

Dazu bedarf es allerdings auch einer konsequenten Ressourceneffizienz-, Konsistenz- und Suffizienz-Politik. Das lineare Wirtschaften muss durch Circular Economy ersetzt werden. Daher ergreifen wir entsprechende Initiativen gegenüber den politischen Entscheidungsträger*innen, wobei für uns die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen handlungsleitend sind.

Ressourcen

Schwerpunkt Nachhaltige Digitalisierung

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Die Digitalisierung ist eine der zentralen Baustellen, mit denen wir eine nachhaltige und für künftige Generationen tragfähige Zukunft schaffen können. Den großen Chancen der Digitalisierung stehen auch Schattenseiten wie z.B. hoher Ressourcenverbrauch oder gesellschaftliche Spannungen entgegen.
Um die positiven Seiten zu befördern und mögliche negative Seiten in Angriff nehmen zu können, müssen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft gemeinsam Lösungen entwickeln – vom Breitbandausbau über Medienkompetenz bis hin zu Apps, die einen nachhaltigen Lebensstil erleichtern.
Insbesondere die Chancen und Risiken in der Entwicklung und dem Einsatz von KI sind ein zentrales Gesellschaftsthema geworden, das aktiv und informiert gestaltet werden muss.

Unsere Ziele:
- Informieren der Zivilgesellschaft, um die aktive Gestaltung einer digitalen Zukunft zu ermöglichen
- Unterstützung von EntscheiderInnen, um eine nachhaltige Digitalisierung zu ermöglichen
- Bewusstsein für den eigenen digitalen Fußabdruck schaffen
- Nachhaltige Digitalisierung mit einem Fokus rund um München fördern
- Projekte mit Werkzeugen der Digitalisierung unterstützen

Digitalisierung

Schwerpunkt Agrarkultur & Biodiversität

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Bewahren und Schützen

Unsere Motivation:

Die Natur fragt nicht, sie reagiert; z.B. auf Klimaänderungen, Einsatz chemischer Stoffe, Waldrodung, Eingriffe in Gewässer.

Neben Fragen des Erhalts der Biodiversität liegt unser Blick auf dem Dualismus von ökologischer Qualität und (ökonomischer) Nutzung von Natur. Denn unsere Flüsse und Seen in und um München sind beileibe nicht mehr „natürlich“, zu stark sind die menschlichen Einflüsse. Unsere Landschaft ist keineswegs eine Natur-, sondern längst eine Kulturlandschaft, negative Folgen herkömmlicher Landwirtschaft sind augenfällig. Wir haben Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels einzuleiten – aber auch, uns diesem anzupassen; das reicht vom Hochwasserschutz bis zur Neugestaltung des Waldes.  

Unsere Ziele:

  • Wissen vermitteln und Erfahrungen sammeln über die Qualität unserer natürlichen Umwelt
  • die Notwendigkeit des schonenden Umgangs mit Natur verständlich machen
  • Naturschutz, Gewässerschutz, Klimaschutz greifbar und erlebbar machen
  • Biodiversität und „Natur“ in der Großstadt fördern
  • Konflikte zwischen Mensch und Natur lösen

 

Agrarkultur_Biodiversität

Schwerpunkt Energie & Klima

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Klimaschutz und Energiewende

Will man die ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen, müssen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft die Energiewende gemeinsam gestalten. Das Gelingen der globalen Energiewende ist essentiell. Klimaschutz ist nicht auf künftige Generationen verschiebbar. Ganz wie es der „Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung und die „Ethikkommission Sichere Energieversorgung“ der Kanzlerin empfohlen haben, organisieren wir eine regionale Lern- und Partizipationsplattform zur Energiewende.

Unsere Ziele:

  • Darstellung der Auswirkungen der Klimaveränderung in allen Aspekten – global bis örtlich
  • Förderung von Suffizienz, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien
  • Darstellung der Energiewende in allen Facetten (von Mobilität bis Beteiligung und Akzeptanz)
  • Darstellung der Attraktivität von Investitionen in die Energiewende
  • Motivation zum Energie-Sparen und zu nachhaltigen Lebensstilen jedes Einzelnen

Energie_Klima

Schwerpunkt Ernährung & Gesundheit

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Ernährung ist, wenn wir die Landwirtschaft einbeziehen, ein weltumspannender und weltbestimmender Faktor. Die Ernährungindustrie hat sich im vergangenen Jahrhundert auf eine ausbeuterische Landnutzung gestützt und ungestraft die Gesundheit des Menschen außer Acht gelassen – in den meisten Fällen. Hinter komplexen Strukturen lässt es sich bestens verstecken, Greenwashing ist up to date, und keiner kennt sich mehr wirklich aus.

Die Umwelt-Akademie beleuchtet das gängige Ernährungssystem bezüglich all seiner Stakeholder:

  • Wasser
  • Boden
  • Tier
  • Klima
  • Mensch

Wir engagieren uns für eine gute und ausgewogene Ernährung, bei der sowohl der Planet mit seinen Möglichkeiten als auch der Mensch mit seinen wahren Ernährungsbedürfnissen betrachtet werden.

Ganz klar: die große Reise geht in Richtung „plant based“ und ethisch verantwortlich erzeugtem Fleisch. Viel weniger, aber viel besser.

Wir bieten – aus vielen Blickwinkeln – immer wieder Aufklärung in diesem für die Welt immens bedeutenden Sektor. Schauen auch mal hinter die Kulissen, zu den Stock Markets, den volatilen Bewegungen auf den Weltmärkten und entlarven die großen Gewinnler in diesem ungleichen Spiel. Wir schauen kritisch auf unsere Ernährungsgewohnheiten und suchen nach Auswegen. Wir schauen uns die Forschungsergebnisse an und bringen sie unter die Leute.

Ernährung_Gesundheit

Schwerpunkt Wirtschaft und Gemeinwohl

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Nachhaltig Wirtschaften

Angesichts des Klimawandels sowie der Wirtschafts- und Bankenkrise stellt sich die Frage, wie weltweit ein „anderes Wirtschaften“ aussehen kann. Jedoch liegt der Fokus nach wie vor nicht auf „Generationen- und Verteilungsgerechtigkeit“ – die Parole lautet weiterhin „Gewinnmaximierung“.

Unsere Ziele:

  • kritische Darstellung der Wege zur nachhaltig verantwortlich handelnden Wirtschaft
  • Schärfung des Verantwortungsbewusstseins von Entscheidern
  • Implementierung eines  „Kulturwandels“ im Wirtschaftsbereich
  • Durchsetzung von Wertekodices als verpflichtendem Branchenstandard
  • Vorstellung von Genossenschaften, Social Business, nachhaltigen Lebensstilen in München usw.

Seit über fünfzehn Jahren prägt die Umwelt-Akademie die Entwicklung der ethisch-ökologischen Geldanlagen entscheidend mit. Dabei geht es keineswegs darum, aus Geld mehr Geld zu machen, sondern ethisch-ökologischer Umgang mit Geld soll „Sinn“ machen.

Unsere Ziele:

  • Aufklärung über den individuellen Umgang mit Geld
  • Motivation staatlicher/kirchlicher Einrichtungen zum nachhaltigen Wirtschaften
  • Aufklärung über Aktionärsrechte
  • Darstellung nachhaltig vertretbarer Geldanlagen
  • Aufklärung über wichtige Ressourcen (von Gold bis zu Seltenen Erden) und deren Wertschöpfungsketten

Wirtschaft

Schwerpunkt Mobilität & Stadtentwicklung

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Nachhhaltig Planen und Bewegen

Die Klimaziele von Paris werden in Deutschland in keinem Bereich so dramatisch verfehlt wie bei der Mobilität: Seit 1990 gibt es hier keinen Fortschritt. Umso wichtiger ist es, dieses Thema zu adressieren und die Autostadt München in die Pflicht zu nehmen.

Wie wir uns in urbanen Agglomerationen bewegen, ist in hohem Maße davon abhängig, wie unsere Städte gebaut sind: Sind sie zersiedelt oder kompakt? Wie weit sind die Wege zu Arbeitsplätzen und wichtigen Einrichtungen? Welche Wechselwirkung gibt es zwischen dem räumlichen Gefüge einer Stadtregion und der Herausbildung ihrer Mobilitätsmuster? Wie können die Beziehungen zwischen Stadt und Land so gestaltet werden, dass Verkehr vermieden wird? Wie viel Treibhausgasemissionen wir mit unserer Mobilität produzieren werden, wird daher nicht nur davon abhängen, mit welchen Verkehrsmitteln wir uns fortbewegen werden, sondern auch davon, wie Stadtregionen organisiert und gebaut sind. Und auch davon, in welche Infrastrukturen wir in den nächsten zehn Jahren investieren.

Es scheint, dass jetzt einiges in Gange gekommen ist: der Bund macht Druck bei den Elektro-Autos, die Industrie versucht den großen turnaround, die Stadt München bemüht sich, den Radverkehr zu fördern. Doch reicht das, geht das in die richtige Richtung? Sind batteriegetriebene Autos das richtige Mittel, um den Verkehr in den Städten umweltfreundlicher zu machen? Hilft das Fahrrad bei der Bewältigung des immer noch zunehmenden Münchner Stadt-Umland-Verkehrs wenn der S-Bahn-Ausbau in ferne Zukunft verschoben wird?

Bemerkenswert ist, dass das Thema Verkehrsinfrastruktur - und ihr Erhalt - nun von Bahn, Industrie und Kommunen als Problem immerhin schon mal erkannt wurde. Ob das reicht, um hier entscheidend was zu ändern, werden wir sehen.

Unsere Ziele:
• Aufklären über Zusammenhänge, die nicht so offensichtlich an der Oberfläche erkennbar sind
• den Dialog zwischen relevanten Stakeholdern fördern
• Kooperationen mit anderen Akteuren der nachhaltigen Mobilitäts- und Stadtentwicklung stiften
• Die Münchner Stadtpolitik kritisch verfolgen und herausfordern

Mobilität_Stadtentwicklung

Intro Nachhaltige Mode

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    • SDG-Icon: SDG 1- Kein Hunger
    • SDG-Icon: SDG 12- Nachhaltiger Konsum und Produktion
    • SDG-Icon: SDG 14- Leben unter Wasser
  • Bildergalerie:
    • Bild (Bildergalerie):

DUA Nachhaltige Mode

Nachhaltige Mode: Bildung für eine faire und umweltfreundliche Zukunft

Die globale Modeindustrie gehört zu den mächtigsten, aber auch umweltschädlichsten Wirtschaftszweigen der Welt. Sie ist für schätzungsweise 5 bis 10 % der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich – mehr als die internationale Luftfahrt und Schifffahrt zusammen. Allein 2023 erwirtschaftete die Branche 1,7 Billionen Euro, beschäftigte über 60 Millionen Menschen, meist Frauen, und trieb den Fast-Fashion-Trend weiter voran. Doch diese Geschäftspraktiken haben ihren Preis: Der größte Teil unserer Kleidung wird unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen hergestellt, mit 16-Stunden-Schichten und Löhnen, die oft nicht einmal die Grundbedürfnisse decken.

Der hohe Ressourcenverbrauch und die Produktion von Wegwerfmode belasten die Umwelt enorm. Über 85 % der CO₂-Emissionen entstehen in energieintensiven Prozessen wie der Stoffproduktion und dem Färben. Hinzu kommen die Verschmutzung durch Mikroplastik und der Einsatz giftiger Chemikalien, die Mensch und Natur gefährden.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es ein Umdenken entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der nachhaltigen Produktion bis hin zu verantwortungsbewusstem Konsum. 

Mit kleinen Schritten Großes bewirken

Nachhaltige Mode ist mehr als ein Trend – sie ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer gerechteren und umweltfreundlicheren Zukunft. Ob durch bewusstes Einkaufen, die Verlängerung der Lebensdauer von Kleidung oder die Unterstützung von fair produzierenden Marken: Jede Entscheidung zählt. Gemeinsam können wir die Modeindustrie in eine Kreislaufwirtschaft transformieren und so die Umwelt und die Rechte der Beschäftigten schützen.

In Schulen wird das Thema "nachhaltige Mode" im Rahmen von Vorträgen und BNE-Workshops (z.B. Upcyclingworkshops) an Kinder und Jugendliche adressiert. Diese und andere Angbote finden Sie in unserem Schulklassenprogramm.

Nachhaltige Mode


Auszeichnungen: