Veranstaltungen Ausblick

Ob Vortragsveranstaltung, Podiumsdiskussion, Exkursion, Filmvorstellung, Round-Table- oder  Kamin-Gespräch: Hier informieren wir Sie aktuell über die kommenden Veranstaltungen zu allen Themenschwerpunkten.

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde der Umwelt-Akademie,  
                                      
vom 8. bis 31. Oktober findet der 13. Münchner Klimaherbst statt, dieses Jahr zum Thema "Mobilität". "Die bewegte Stadt" – so lautet nicht nur das Motto der Veranstaltungsreihe, sondern auch ihres Auftakts, zu dem Sie hiermit herzlich einladen waren. 

Das Programm

Thema:           Die bewegte Stadt 

Referent/in:   Dr. Jessica Le Bris (Green City) 
                       Prof. Dr. Benedikt Boucsein (TU München) 

Grußworte:    Stefanie Jacobs (Referentin für Gesundheit und Umwelt der LH München) Thorsten Glauber (Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz) 

Veranstalter:  Netzwerk Klimaherbst e.V. 
                      
in Kooperation mit: Referat für Umwelt und Gesundheit der LH München, BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Münchner Volkshochschule, Münchner Forum Nachhaltigkeit 



Vortrag und Diskussionsabend

Mittwoch: 06.11.2019, 19:00 Uhr

Referent: Umweltreferentin Frau Stephanie Jacobs und ihr Mitarbeiter Markus Bräu

Ort: Einsteinstraße 28, 81675 München

München hat ein besonders reiches Naturerbe und eine überraschend hohe Artenvielfalt. Die Biologische Vielfalt gerät zunehmend unter Druck durch das Stadtwachstum. Bei Grünanlagengestaltung sowie der Grünflächenpflege bestehen große Potentiale und Entwicklungsspielräume. Die am 19.12.2018 vom Münchner Stadtrat beschlossene Biodiversitätsstrategie antwortet auf diese Herausforderung. Sie bildet einen umfassenden Handlungsrahmen für alle Aktivitäten zum Erhalt der Biologischen Vielfalt in München.

 

Drei Grundgedanken mit insgesamt 20 konkreten Handlungsfeldern liegen der Münchner Biodiversitätsstrategie zugrunde: Bestand erhalten, Natur entwickeln und naturbewusst handeln.
Es wurde analysiert, welche Kompetenzen bereits bestehen und Maßnahmen dabei bereits unternommen wurden und wo weitere Möglichkeiten bestehen, diese zu verstärken und zu ergänzen. Die Strategie zeigt einen breiten Fächer von strategischen Handlungsschwerpunkten auf, in denen die Stadt München – gemeinsam mit den Verbänden und der übrigen Stadtgesellschaft – vorangehen will.

 

Neben Maßnahmen zum Erhalt wertvoller Lebensräume und Artvorkommen sowie zur aktiven Erhöhung der Biologischen Vielfalt ist vor allem auch die Förderung des Bewusstseins für die Naturschätze Münchens bei der Münchner Bevölkerung wichtig.

 

Umweltreferentin Frau Stephanie Jacobs und ihr Mitarbeiter Markus Bräu stellen die Biodiversitätsstrategie in ihren Grundzügen vor und geben Einblick, mit welchen konkreten Umsetzungsschritten bereits begonnen wurde.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!






 

 

Zur AStA TUM „Ringvorlesung Umwelt“

lädt Die Umwelt-Akademie e.V. , Klimaherbst 2019, Friday-For-Future, München, BN Bayern, München, Münchner Forum Nachhaltigkeit (MFN), Green City eV, Münchner Volkshochschule (MVHS) und das Forum Öko-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)  gerne ein.

Mittwoch, den 23. Oktober 2019 (19:30UHr)

Referent: Prof. Dr. Volker Quaschning, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Berlin

Ort:
TUM, Hörsaal

„Die Idee des Klimawandels ist von den Chinesen erfunden, um der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den USA zu schaden“ (Donald Trump, 2012). Doch da hilft kein Populismus: Der Klimawandel ist real. Nicht: „morgen“, nicht: „nur da unten im Süden“.
Die steigenden globalen Durchschnittstemperaturen lassen befürchten, dass das politische Ziel von Paris (2015) nach Begrenzung der Erderhitzung auf maximal +1,5o C gegenüber vorindustrieller Zeit nicht mehr erreichbar ist; das „CO2-Budget“ dafür wird bis 2040 verbraucht sein, „übermorgen“ also: Extremwetterereignisse weltweit zunehmend, Dürreschäden auch in Deutschland, Hochwässer in Europa, Anstiege der Meeresspiegel überraschend stark, Gletscherschmelzen und andere Kipping-points, ungezählte Klimaflüchtlinge, Kriege um Wasser und Nahrung… Der Vergleich zu Titanic liegt nahe.
Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein heftiges Handlungsdefizit. Insbesondere auch in Deutschland: Die CO2- Emissionen sind auf gleichem niedrigen Trend wie die in den USA:
https://www.solarinitiativen.de/jahrestagung_2019_rosenheim  

    
                                              
Der finale Kohleausstieg in Deutschland: Zu zaghaft, zu spät. 100% Strom und Wärme nur noch aus erneuerbaren Energien bis 2040 unrealistisch. Vorschläge der Verkehrskommission zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehrsbereich völlig unzureichend („entgegen jedem gesunden Menschenverstand“). Abschied von Benzin- und Dieselmotor bis 2025, E- oder Wasserstoffmobilität für alle – in den Sternen. Beschleunigung der Energieeinsparung durch Wärmedämmung, Umbau der Ölheizungen im Bestand – Fehlanzeige. Beiträge von Landwirtschaft und Konsumwirtschaft undefiniert. Investitionen in energiearme Zukunftstechnologien: Kein Thema. „Klimakabinett“ und Klima-Gesetz: Polit-Folklore. CO2-Abgabe ohne Zusatzbelastungen, wie in anderen Ländern – nicht mit dieser GroKo. Vollständiger Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und EE-Elektrifizierung für alle Sektoren bis 2040… ???

Die junge Generation hat das Problem verstanden. Ja, es gibt Handlungsmöglichkeiten, vergleichbar den Anstrengungen zur ersten Mondlandung. Zu allererst ist die Politik gefragt, klare Rahmenbedingungen für einen Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft zu definieren und auch gegen Lobby-Interessen durchzusetzen. Aber auch der_die Einzelne ist gefragt, Suffizienz ist das Stichwort – jede(r) kann seinen Beitrag leisten.
Das wird Prof. Quaschning deutlich darstellen, mit uns diskutieren und von uns konkretes Handeln fordern.