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20. September 2016
19:00 Uhr
Seidlvilla, Zenzl-Mühsam-Saal, Nikolaiplatz 1B, 80802 München (U-Bahn Giselastr.)

Referentin: Christine Miedl, Direktorin Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank e.G., München

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte bewegen unsere Gesellschaft, wenn es um enkeltaugliche Zukunftsfähigkeit geht. Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit (Markt), über ökologisch relevante Aspekte (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit den relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen (Stakeholdern).

Entscheidend ist, wie ernsthaft und dadurch glaubwürdig ein Streben nach dem immer nachhaltigeren Unternehmen tatsächlich ist – oder einfache (aber teure) Imagepflege: „greenwashing“. Derzeit, im Sommer 2016, läuft eine Bewerbungsausschreibung des Bundes-Wirtschaftsministeriums um den (dritten) deutschen CSR-Preis; ausgezeichnet werden sollen vorbildliche Betriebe, die nachhaltiges Handeln dauerhaft in ihre Geschäftstätigkeit integrieren.

Darüber, ob und was sich in ihren Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit bewegt, berichten mittlerweile etliche Konzerne, Finanzinstitute, Mittelständler. Ab 2017 müssen alle europäischen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten zusätzlich zu ihrem klassischen Geschäftsbericht einen nicht-finanziellen Bericht veröffentlichen. Wissenschaftliche Grundlagen und Verfahrensvorschriften für solche Nachhaltigkeitsberichte gibt es viele; EMAS, UN Global Compact, OECD-Leitsätze, ISO 26000 usw.

Aber keine der Vorgaben sind so tiefgehend wie die der Gemeinwohl-Ökonomie. Sie ist eine Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft und eine positive Alternative zur neoliberalen Globalisierung. Eine gemeinwohlorientierte Wirtschaft fußt auf Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation und Solidarität. Der Erfolg eines Unternehmens wird dabei nach werteorientierten Indikatoren mithilfe der Gemeinwohl-Bilanz bemessen.

Es gibt in Deutschland nur eine Bank, die regelmäßig eine Gemeinwohl-Bilanz herausgibt: die Sparda-Bank München eG. Seit 2011 ist sie Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie und hat bislang drei Bilanzen herausgegeben.

Kommunikationsdirektorin Christine Miedl von der Sparda-Bank München berichtete über die Inhalte der Gemeinwohl-Ökonomie, die Anforderungen an eine Bilanzerstellung, deren Überprüfung durch neutrale Dritte und den Prozess der Erarbeitung, bei dem auch die Mitarbeiter einbezogen werden. Es geht um Strukturen, Mitarbeiterzufriedenheit, Achtsamkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Förderung der Mitglieder  (rund 280.000 als Genossen), Transparenz und Offenheit sowie Zukunftsorientierung.

„Andere Banken braucht das Land“, so ist der eigentliche Übertitel des Schwerpunkts der Umwelt-Akademie e.V. „Ethisch-Ökologischer Umgang mit Geld“.

Präsentation Christine Miedl: Klicken Sie hier

Sie können sich die Veranstaltung auch als Videoclip ansehen: Klicken Sie hier

Dienstag, 3. März 2015

Referent: Friedel Hütz-Adams, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene

Friedel Hütz-Adams berichtete bei dieser Veranstaltung in erster Linie über die negativen Umweltauswirkungen und die sozialen Implikationen, die sich im Zusammenhang mit der Herstellung eines modernen Mobiltelefons im Verlauf der Wertschöpfungskette ergeben.

  • Abbau der Rohstoffe
    Zur Herstellung der Mobiltelefone werden seltene Metalle benötigt, deren Abbau mit beträchtlichen Umweltschäden und negativen Folgen für die dabei Beschäftigten verbunden ist. Zur Verdeutlichung der Mengen an Material mag hier zunächst schon die jährliche Anzahl von 1,8 Milliarden verkauften Mobilgeräten (2013) dienen. Bei der Herstellung einer solchen Anzahl an Geräten werden z.B. 60.000 Tonnen Kupfer verarbeitet, ferner seltene Metalle wie Tantal, Indium usw. Der Anteil an Gold beträgt 43 Tonnen, das sind ca. 10 % der weltweit in der Industrie verarbeiteten Mengen. Bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle werden 7 % der gesamten Weltenergie verbraucht.

  • HerstellungDie Geräte werden fast ausschließlich in Billiglohn-Ländern wie China und Indien hergestellt. Dabei kommt es in der Regel nicht nur zu beträchtlichen Umweltschädigungen. Vor allem die Zustände Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten sind in diesen Produktionsstätten häufig verheerend.
    Immer wieder kommt es zu aufsehenerregenden Skandalen. Der größte Hersteller ist Foxconn in China mit 1,2 Mio. Mitarbeitern, bei dem extreme Überschreitungen der Arbeitszeiten, gesundheitliche Schädigungen am Arbeitsplatz, menschenunwürdige Unterbringung und unzureichende Löhne immer wieder bekannt werden.

  • Vertrieb
    Trotz dieser Verhältnisse und Bedingungen verleiten aber dieDie großen Anbieter wie Samsung, Apple und Nokia verleiten die Käufer dazu, alle ein bis zwei Jahre ein neues Gerät zu erwerben. Damit wird die Menge der verwendeten Geräte und auch des Abfalls unnötig in die Höhe getrieben.

  • Ansätze zur Abhilfe
    Die enormen Missstände werden immer mehr bekannt und erste Anstrengungen werden zur Abhilfe unternommen. Im Rahmen der Vereinten Nationen hat die OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen entwickelt, um die Durchsetzung der Menschenrechte zu verbessern. Auch die ILO (International Labor Office) entwickelt Standards, an die sich die am gesamten Prozess beteiligten Unternehmen halten sollen.
    Für die Hersteller der RohstoffeRohstoffzulieferer gibt es ebenfalls internationale Empfehlungen.
    Gesetzliche Regelungen finden sich in erster Linie in den USA durch den 2010 erlassenen Dodd-Frank-Act. Mit diesem Gesetz soll verhindert werden, dass Metalle aus politischen Krisengebieten in den Handel geraten.

  • Das Fairphone
    In den Niederlanden wurde ein Mobiltelefon entwickelt, das bereits die meisten negativen Umweltauswirkungen eliminiert und nach hohen Sozialstandards hergestellt wird. Es werden davon derzeit allerdings jährlich nur 60.000 Stück hergestellt. Zu beziehen durch Fairphone.nl

Friedel Hütz-Adams ist in Deutschland der wohl beste Kenner dieser Materie. Seit vielen Jahren erforscht Friedel Hütz-Adams die ökologischen und sozialen Missstände auf den internationalen Rohstoffmärkten. Er hat hierzu eine Publikation verfasst:  „Von der Mine bis zum Konsumenten“ (Die Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen), 30 S., Nov. 2012, Herausgeber Südwind e.V., www.suedwind-institut.de

Vortrag Friedel Hütz-Adams: Klicken Sie hier

in Kooperation mit   

Dienstag, 13.03.2018

Referent: Saber Ben Neticha, Islamic Compliance Officer, KT Bank AG, Frankfurt


So begann die Moderation:

„Ich bin langjähriger Kunde unter anderem bei der Postbank AG. Die ist mehrheitlich im Eigentum der Deutschen Bank AG. Die Deutsche Bank wiederum ist mit fast 50% im Eigentum ausländischer Aktionäre, darunter seit 2017 mit 17% der Aktien dem größten Einzel-Aktionär, das ist eine chinesische Unternehmensgruppe mit einem chinesischen Milliardär. Mit Sicherheit ist dieser an größtmöglichem Gewinn und Einfluss interessiert, innerhalb und außerhalb der Deutschen Bank – und sicherlich nicht „weltanschaulich neutral“.


„Andere Banken braucht das Land“ – schon oft hat Die Umwelt-Akademie e.V. Alternativen zu herkömmlichen Geschäftsbanken vorgestellt: Bürger-genossenschaftliche, umweltorientierte, ethische, nachhaltige, gemeinwohlorientierte, kirchliche … Banken.
Die Evangelische Bank oder die Banken der Diözesen z.B. fussen auf der christlichen Bibel und sagen das auch deutlich. Andere nachhaltige Banken sagen es nicht, aber auch sie basieren auf christlichem Weltbild. Jedenfalls orientieren sich auch „alternative“ Banken an dem westlichen Wirtschaftsmodell, an Zinsen, Renditen & Co.
Diesmal wollen wir tiefer eintauchen in das islamische Bankensystem. Sie werden, meine Damen und Herren, heute einige Überraschungen hören, seien Sie offen dafür, es lohnt sich“.

Das hat sich bewahrheitet: Eingeladen war die KT Bank AG mit Hauptfiliale in Frankfurt/Main. Die KT-Bank ist das einzige in Deutschland und in der Euro-Zone zugelassene Finanzinstitut mit islamkonformem Geschäftsmodell und ein Tochterunternehmen einer Großbank in Istanbul.
Die KT Bank bietet jedem Kunden, jeder Kundin, unabhängig von deren Weltanschauung, Produkte und Dienstleistungen nach den Prinzipien des islamischen Bankwesens an. Sie ist eine „Vollbank“ nach deutschem Recht, abgesichert durch die europäischen Bankensicherungsfonds. Also wie alle üblichen Geschäftsbanken.
Wie nun wertebasierte, islamkonforme Bankgeschäfte mit selbstgestelltem hohen Anspruch auf Nachhaltigkeit funktionieren und auf welchen historischen Ursprüngen und religiösen Ausgangspunkten des Koran diese bestehen, das wollten wir uns genauer erklären lassen.


Saber Ben Neticha ist in seiner Funktion der Islamic Compliance Officer in der KT Bank AG, Frankfurt; so etwas wie ein Zwischenglied zwischen Bank-Vorstand und deren Ethikrat mit seiner Wächterfunktion. Er hat vorgetragen und kräftig mitdiskutiert:
Unter anderem über die Schwierigkeiten im Bank-Alltag, die hohen Grundsätze des Koran in der Wirtschaft und im Verhältnis von Mensch und Umwelt wirksam werden zu lassen. Oder auch gegenüber europäischen Gesetzen: Die neue EU-Richtline (MifidII) erlegt Finanzprodukten ohne Erfolgsgarantie deutlich strengere Voraussetzungen auf, der Koran aber verbietet Zinsgewinne. Und über die etwa seit dem 14. Jh. n.C. nachlassende Wirkung der zentralen Koran-Grundidee kritischen Bewusstseins, die Muslime dazu aufruft, durch kritisches Denken zu leben und nicht blind zu folgen.

Und über das grundlegend unterschiedliche religiöse Selbstverständnis des Menschen im Verhältnis zur Natur: Nach der christlichen Bibel soll der Mensch sich die Erde „untertan“ machen, nach Koran ist er „nur“ Statthalter auf dieser.


Es lohnt, sich mit den Grundsätzen wirtschaftlichen Handelns im Koran und in der KT Bank zu beschäftigen: Die Präsentation finden Sie hier.

Dr. Helmut Paschlau

 

Saber Ben Neticha, Islamic Compliance Officer, KT Bank AG, Frankfurt

15. Juli 2014
19:00h
Internationales Begegnungszentrum (IBZ) der Technischen Universität München (TUM), Amalienstr. 38 (U-Bahn Universität)

Referentin: Sabine Pex, Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG), Mitglied des Vorstands, Koordinatorin der Arbeitsgruppe Öko-Label

Wieder einmal eine Gelegenheit, um über den eigenen Lebensstil im Umgang mit Geld nachzudenken: Nachhaltige Geldanlagen sind gut für das Gewissen, oft auch gut für den Geldbeutel. Das Angebot „grüner“ Finanzprodukte ist durchaus vielfältig, unter „Nachhaltigkeit“ lasse sich alles verkaufen, sagen Banker. Laut einer Umfrage der Verbraucherzentrale NRW boten Anfang 2014  68 Prozent der 340 befragten Kreditinstitute nachhaltige Geldanlagen an.

Doch das Angebot nimmt ab: 2012 waren es 72 Prozent aller Kreditinstitute, 2011 fast einhundert Prozent. Denn die Nachfrage ist rückläufig. Liegt das daran, dass das schlechte Gewissen kleiner wird und/oder die nachhaltigen Renditen abnehmen? Oder trifft es eher zu, dass angesichts des unüberblickbaren Angebots große Verunsicherung darüber herrscht, was „nachhaltig“ wirklich meint.  „Gewinnmaximierung“ jedenfalls sollte es nicht sein. Oft wird Etikettenschwindel betrieben: Da wird etwa ein „Nachhaltigkeitsfonds“ mit einem Solarpark angeboten, in dem aber auch Unternehmens-Aktien enthalten sind, die zu „maximal“ 5 Prozent in Atomkraftwerke investieren; in neun von zehn „Öko-Fonds“ finden sich – direkt oder versteckt – Rüstungsunternehmen. Vorrang – so scheint es – haben Unternehmen mit einer gut geschmierten Corporate-Social-Responsibility-(CSR-)Abteilung. Vor allem für Privatpersonen ist es schwer, sich für ein bestimmtes Fondsangebot zu entscheiden, denn eine unabhängige Beurteilung der Frage, ob ein Fonds als ethisch und ökologisch einwandfrei zu bezeichnen ist, steht bisher nicht zur Verfügung.

Nachhaltige Fonds gibt es im deutschsprachigen Raum seit etwa 25 Jahren mit zunehmendem Erfolg. Heute hat man die Wahl unter mehr als 300 Angeboten, die kaum mehr überschaubar sind. Daher sind die Mitglieder des Forum für Nachhaltige Geldanlagen (FNG) zu der Überzeugung gelangt, dass ein Qualitätssiegel, wie es das etwa im Bereich Lebensmittel oder Holz seit längerem gibt, auch für den Finanzbereich nötig ist. Nur ein allgemein anerkanntes Zertifikat kann letztlich einem Fonds Glaubwürdigkeit verleihen. Dementsprechend wurde eine Ausschreibung gestartet, um die Umsetzungsphase zu beginnen. Ziel ist, einen Zertifizierungs- und Überwachungsprozess zu organisieren und schließlich ein Gütesiegel zu verleihen. Das Qualitätssiegel des FNG wird für sogenannte Publikumsfonds erarbeitet, von denen Anteile allgemein über die Banken erworben werden können.

Sabine Pex, stellvertretende Vorsitzende des FNG und Koordinatorin der dortigen Arbeitsgruppe Öko-Label  berichtete  über den Stand der Arbeit an diesem Projekt. Sie betonte, dass ein Qualitätssiegel für den Anleger die aufwendige eigene Beschäftigung mit der Thematik ersetze. Auch die meisten Berater in den Banken und Vermögensverwaltungen sind mit der Erklärung der spezifischen Eigenheiten jedes Fonds überfordert. Es mangelt oft nicht nur an Kenntnissen, sondern zudem an der nötigen Zeit im Gespräch mit den Kunden.   

Über die Kriterien, nach denen Unternehmen und öffentliche Institutionen zu beurteilen sind, gibt es in den grundsätzlichen Ansichten inzwischen weitgehende Übereinstimmung. Dabei spielen Ausschlusskriterien und ethisch- soziale Bewertungen die entscheidende Rolle.
Das FNG wird den Prozess der Entwicklung des Qualitätssiegels leiten und in Kürze eine geeignete Institution mit der Ausführung beauftragen. Über das Resultat wird die Umwelt-Akademie dann informieren.

Präsentation Sabine Pex: Klicken Sie hier

Dienstag, 26. November 2013
19:00 Uhr
Green City Energy AG, Zirkus-Krone-Str. 10 (Eingang Georg-Schätzel-Str.), 80335 München, 6. Stock (ÖPNV „Hackerbrücke“).

Referent:     

  • Michael Orth, Bankfachwirt, zertifizierter Anlageberater für Nachhaltiges Investment, GLS-Bank Bochum; „Values Ambassador” Global Alliance for Banking on Values (GABV)

Wer wollte dem nicht zustimmen: Andere Banken braucht das Land! Und jeder denkt gleich an die Finanzkrise. Wir konzentrieren uns auf „Nachhaltigkeit“ – und meinen dabei nicht die Maximierung des Gewinns oder des Haben-Zinses. Sondern ein (Bank-) Wirtschaften dergestalt, dass künftigen Generationen die gleichen (Umwelt-) Chancen bleiben wie uns heute, weltweit.

Im Rahmen unseres langjährigen Schwerpunktes „Ethisch-ökologischer Umgang mit Geld“ haben wir 2013 Banken betrachtet, die „anders“ sind. In der Veranstaltung „Andere Banken braucht das Land“ hatten wir die Null-Zins-Bank o/ZB, die Umweltbank AG und die GLS-Gemeinschafts eG unter die Lupe genommen; es folgten Vortrag und Diskussion zur Frage „Genossenschaften im Umweltbereich – Beitrag zur Wirtschafts-Demokratisierung?“; dann hatten wir uns Banken-Eigentümer angeschaut: Das sind z.B. Kommunen (bei den Sparkassen), Mitglieder (bei den Volks-/Raiffeisenbanken) oder Aktionäre (bei den Banken-Aktiengesellschaften) – und die Kritischen Aktionäre.

Diesmal ging es um den weltweiten Zusammenschluss „nachhaltig“ arbeitender Banken als Ursprung eines neuen Finanzsystems, die „Global Alliance for Banking on Values“ (GABV), die „Weltweite Allianz werteorientierter Banken“. 2009 gegründet, hat dieses Netzwerk sozial-ökologisch ausgerichteter Banken mittlerweile 25 Mitglieder aus allen Kontinenten. Denn: Für grundlegende Veränderungen braucht es Visionen und Vorreiter: Es geht um grundsätzlichen Wandel, Wandel der (Bank-) Kulturen, des (Banken-) Systems, der Kundenbeziehungen, der Transparenz, des Vertrauens – ein global anderes Geschäftsmodell: „Entwicklungsbanken eines zukunftsfähigen Finanzmarktes“, hatten wir getitelt.

Der Referent hat uns die Unterschiede zum bisherigen Bankensystem dargestellt; warum es eines neuen Typs von Banken bedarf – und was der einzelne Bürger und Kunde davon hat. Michael Orth, Bankfachwirt, zertifizierter Anlageberater für Nachhaltiges Investment, GLS-Bank Bochum, und „Values Ambassador” Global Alliance for Banking on Values (GABV) hat engagiert berichtet über die sich entwickelnden Kriterien der Nachhaltigkeit von Banken, der Konzentration auf die Unterstützung der Realwirtschaft (statt Finanzblasen-Geschäfte) und von dem spirit, der von dem Jahrestreffen der GABV-Banken in Berlin 2013 ausgeht.

Das Ziel der GABV-Banken: Bis 2020 sollen eine Milliarde Menschen auf dem Globus mit nachhaltigem banking in Berührung gekommen sein!

Präsentation Michael Orth: Klicken Sie hier

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