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Isar - Exkursion der Q 11 des Michaeli-Gymnasiums München am 26.7.2016
Bericht von Andrea Wanat, StD, Michaeli-Gymnasium München

So eine letzte Schulwoche vor den Sommerferien kann noch ganz schön anstrengend sein: mit dem Lehrstoff ist man durch, die Bücher sind abgegeben, das Sommerfest ist auch schon vorbei und die Motivation vieler Schüler ist im Keller.

Gut, dass es die Umwelt-Akademie und ihre Projektangebote gibt.

Das Angebot einer Isar- Exkursion zum Thema Biodiversität passt noch dazu wunderbar in den Lehrplan der 11. Jahrgangsstufe, der am Ende des Jahres noch eine Ökologieeinheit vorsieht. So konnten die Schüler, statt öde Theorie im Klassenzimmer anzuhören, die Isar an einem wunderschönen Sommermorgen live erleben.

Der Treffpunkt auf der Museumsinsel, direkt auf dem Gelände des Stadtstrands am Vater-Rhein-Brunnen, gab schon das beste Beispiel für die moderne urbane Bedeutung der Isar als Freizeitgebiet. Herr Döring bot den Schülern im Laufe der zwei Stunden umfassende Informationen über die Nutzung der Isar einst und heute und die sich daraus ergebenden Spannungsfelder, die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Flussverlauf auf die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren, so wie die positiven Veränderungen der Flusslandschaft durch vielfältige Renaturierungsmaßnahmen.




Dr. Nico Döring informiert die Schüler auf dem Wehrsteg – zwischen Isarkanal und Kiesbänken



Auf der Uferbefestigung an der Reichenbachbrücke

 

8. Oktober 2014
Exkursion Energiespardorf Wartaweil

Im Rahmen des Projektes „Nachhaltigkeit von Kindesbeinen an“ ermöglichte die Umwelt-Akademie e.V. aus München zwei 4. Klassen der Grundschule Süd aus Puchheim einen Ausflug ins Jugend- und Naturschutzzentrum Wartaweil. Aus dem vielfältigen Programm der Umweltbildungsangebote hatten sie die Möglichkeit, anhand des „Energiespardorfes“ modelhaft die komplexen Zusammenhänge von Energieerzeugungsmaßnahmen und Energieverbrauchssituationen zu simulieren.

Wollen sich Kinder und Jugendliche eigentlich auch an der Energiewende beteiligen? Wer die Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen der Grundschule Puchheim erlebt hat, die sich am vergangenen Mittwoch mit dem ENERGIESPARDORF des BUND Naturschutz in Wartaweil beschäftigt haben, hatte da keinen Zweifel. Hier wurde an einem Modell ausprobiert, was beim Landkreis Fürstenfeldbruck in Wirklichkeit ebenfalls auf der Agenda steht: Der Umstieg auf Erneuerbare Energien bis 2030.

Das dies keine leichte Aufgabe ist wurde ebenfalls deutlich. Zuerst musste einmal mit einem Energiefahrrad selbst Strom erzeugt werden. Beim Anschluss von verschiedenen Geräten, wie Glühbirne, Radio, Föhn und Wasserkocher, spürte man am eigenen Leib welche Leistung dafür notwendig war. Einen halben Liter Wasser zum Kochen zu bringen gelang auch dann nicht, wenn sich die ganze Klasse beim Treten abwechselte.

Bei dem Modell handelt es sich um eine Art Eisenbahnlandschaft mit Häusern, Wald, Feldern, Wiesen und Mooren. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist es innerhalb der Kursdauer die Energieversorgung des Dorfes von Atomkraft und fossilen Energieträgern auf regenerative Energien umzustellen. Dabei wird schnell klar, dass der enorme Energieverbrauch des Dorfes mit ca. 8000 Einwohnern halbiert werden muss, wenn das Ziel erreicht werden soll. Denn Sonne und Wind besitzen zwar, wenn auch nicht immer nutzbar, ein fast nicht auszuschöpfendes Potential, aber die Fläche die zur Energieerzeugung genutzt werden kann, die ist begrenzt.

Die Kinder schlüpfen, um über die zukünftige Energieversorgung ihres Dorfes entscheiden, in verschiedene Rollen: Es gibt Landwirte, Elektrohändler, Handwerker, Planer, Energieversorger, Pfarrer, Naturschützer und einen Betreiber des Atomkraftwerkes. Alle sind Bürgerinnen und Bürger des Dorfes und sitzen zusammen im Gemeinderat.


                             

Nach drei Stunden sind auf den Häuschen Photovoltaikanlagen entstanden, es drehen sich zwei Windräder, eine Biogasanlage ist in Betrieb gegangen und die Haushalte sind alle mit modernen energiesparenden Geräten ausgestattet. Das Ziel ist also erreicht. Das wichtigste war aber der Weg dorthin. Bei den vielen Diskussionen haben die Kinder viel erfahren über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Energieerzeugungsarten und Stromsparmaßnahmen, aber auch über die CO2-Speicherung auf der Fläche in Mooren und Wäldern. Sie haben Handlungsalternativen entwickelt und dabei festgestellt, dass niedriger Energieverbrauch nicht automatisch Verzicht bedeutet, sondern intelligentes Nützen von Einrichtungen und Geräten.

Als der Kursleiter fragte „Was hat Dir am meisten Spaß gemacht?“ konnte man von den Kindern oft Rückmeldungen, wie „selber entscheiden“, „miteinander eine Lösung finden“ und „etwas für die Zukunft tun“ hören. Vielleicht sollten auch richtige Entscheidungsträger das STROMSPARDORF buchen.

„Energiespardorf am Otto-von-Taube-Gymnasium“. Kann man mit einem so benannten Projekt 11 – 14 - Jährige begeistern? Sparen! Warum, wenn man heutzutage für angelegtes Geld kaum noch Zinsen bekommt. Energiesparen, noch uncooler für junge Leute! Klingt es doch nach kalter Wohnung und Verzicht auf Bewegung mit dem Auto.

Man kann Klassen dafür mobilisieren, ja begeistern! Auch Verzicht ist nicht die Botschaft des Projekts, sondern schlaue und innovative Umsetzung von längst ausgereiften Technologien und Strategien sowie die Bereitschaft, Kompromisse zu schließen.

Sieben Klassen des OvTG der 5. – 8. Jahrgangsstufe nahmen in der letzten Schulwoche jeweils dreistündig mit großem Engagement an dem Projekt teil. Beispielsweise lernten sie am Energierad in direkter körperlicher Aktion kennen, wie kräftig man treten muss, um Radiobetrieb, Licht und Wärme zu erzeugen. Etwa 90 Euro würde gegenwärtig eine Kilowattstunde kosten, wenn sie so vom Menschen erzeugt werden müsste. Der Verbraucher bekommt sie für etwa 30 Cent von seinem Stromerzeuger.

So lernten die jungen Leute zunächst die neuesten innovativen Entwicklungen der Energieschlucker im Individualbereich kennen sowie deren wichtigste Erzeuger. Im nächsten Schritt probierten sie an der Großanlage „Energiespardorf“ exemplarisch aus, wie Energienutzung, Flächenbedarf, CO2-Bilanz, Umweltbelastung und Kosten miteinander vernetzt sind. Schließlich zerbrachen sich die Schülerinnen und Schüler mit kaum bremsbarem Engagement und nahezu zügelloser Kreativität in einem Planspiel mit Bürgermeister, Verbrauchern, Energieerzeugern und Gewerbebetrieben die Köpfe darüber, wie ein optimaler Kompromiss zwischen Lebensqualität des Individuums und Belastung von Umwelt und Geldbeutel denkbar sein könnte.

Den ReferentInnen vom „Bund für Umwelt und Naturschutz“ gelang es optimal, die jungen Leute schülerzentriert und handlungsorientiert an die Thematik heranzuführen. Vermittelt wurde das Projekt von der „Umwelt-Akademie e.V.“ mit Sitz in München im Rahmen ihres Programms der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Helmut Paschlau, Vorstandsmitglied und Motor der „Umwelt-Akademie e.V.“ dankte allen Beteiligten und definierte, was „nachhaltig“ im Kontext Umwelt konkret bedeuten soll: Die Ressourcen des Landes sollen Kindern und Enkeln, also mindestens zwei Nachgenerationen, eine Lebensqualität vergleichbar mit der, ihrer Eltern, ermöglichen.

Den Gedanken der Nachhaltigkeit griff auch die Schulleiterin, Sylke Wischnevsky, in ihrer Würdigung des Projekts auf. Schon in ihrer Abiturrede des aktuellen Schuljahres warb sie, sich mit dem Gedanken der „Bewahrung des Ererbten“ auseinander zu setzen. Im Rahmen des Projekts appellierte sie für wohlüberlegten Konsum und gegen zweifelhaft erzeugte Massenartikel mit der Konsequenz achtlosen Wegwerfens. Auch die jahrhundertealte Kultur der „Pflege“ bekäme bei den für frühere Generationen kaum vorstellbaren Qualitätsartikeln der Gegenwart wieder neuen Sinn.

 

Projektunterricht am OvTG Gauting: 170 Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgangsstufen lernen mit praktischen Experimenten beim Planspiel „Energiespardorf“ wie Energienutzung mit Umwelt und Geldbeutel vernetzt ist. In hitziger Diskussion entwickeln sie als Nachwuchspolitiker Strategien für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energieversorgung.

Schülerreaktionen zum  Energiespardorf

„Nach den Entscheidungen ‚Gemeinderat‘ hat man sofort die Veränderungen auf der Leinwand gesehen.“

„Energiesparpolitik ist total kompliziert, aber ziemlich witzig.“

„Dinge selbst zu machen, wie z.B. Kühlschränke einstecken, macht jedes Mal aufs Neue Spaß.“

„Man hat gesehen, dass  viel  Arbeit dahinter gesteckt hat.“

„Es war sehr lebensecht, da sich z.B. die Windräder sofort gedreht haben.“

„Dinge aus dem Alltag im Kleinformat.“

„Auch für zu Hause hat man viele Tipps zum Energiesparen bekommen.“
(Louisa, Annalena, Rebecca, Tina, Klasse 6b)

« Wir fanden es toll, dass man sich die komplexe Sache so gut vorstellen konnte. Außerdem hat uns Hr. Fischer alles verständlich und vereinfacht erklärt, so dass wir jetzt wissen, was der Stromverbrauch für uns und unsere Umwelt bedeutet. Es war sehr gut, dass wir unsere Ideen selbst ausprobieren durften und man Veränderungen mitverfolgen konnte. Wir würden uns auch über ein weiteres solches Projekt freuen.
(Marvin und Nico, Klasse 6b)

„Es war toll zu sehen, dass man mit ein bisschen Fahrradfahren ein Radio, einen Föhn und zwei Glühbirnen gleichzeitig antreiben kann.“
(Fleur und Juliane, Klasse 6b)

„Es war beeindruckend zu sehen, dass man durch zwei Windräder ein ganzes Dorf mit 20.000 Einwohnern mit Strom versorgen kann.“ (Anna und Carlotta, Klasse 6b)

„Es war toll zu sehen, wieviel ein einziger energiesparender Kühlschrank verändern kann.“
(Gesa und Juliane , Klasse 6b)

„Ich fand es spannend zu sehen, wie viel man als Schüler zum Klimaschutz beitragen kann.“
(Fleur und Anna, 6b)

„Uns hat das Energiespardorf sehr gut gefallen, da wir spielerisch sehr wichtige Dinge lernen konnten. Weil wir so viele grundlegende Dinge fürs Energiesparen im Alltag gelernt haben, wollen wir uns bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken.“ (Chris, Max, Lenny, Klasse 6b)

Sonntag, den 03. Februar 2019

18.00 bis 20:30 Uhr

Prof. Dr. Harald Lesch, Prof. Dr. Karlheinz Geißler & Jonas Geißler
mit einem Kommentar von Karin Lohr und einem Slam von Rieke Grund

Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15, 80339 München


Eine Kooperationsveranstaltung der Münchner Initiative Nachhaltigkeit und des Münchner Forum
Nachhaltigkeit zum Auftakt von SUSTAIN, dem 1. Münchner Nachhaltigkeitskongress am 4. Februar 2019


Alltag und Beruf sind für die meisten durch Zeitnot und Hektik geprägt. Alles, was dauert, dauert
scheinbar zu lange. Zeit gilt per se als Zeitverschwendung, als knappes Gut, möglichst „effizient“ zu
bewirtschaften. Gemäß dem Motto „Zeit ist Geld“ wird ein Kampf gegen das Langsame, Bedächtige
und Pausierende geführt.


Hinter dem beschleunigten Leben verbergen sich der Wunsch (aber auch der Zwang), sich möglichst
unabhängig zu machen von den Zeiten der Natur. Dies ist der individuelle und soziale Preis, den wir
für unsere Art von gesellschaftlichem Fortschritt und wirtschaftlichem Wohlstand zahlen.


Aber auch die Natur und zukünftige Generationen zahlen einen hohen Preis: Die Nonstopgesellschaft
forciert die ökologische Krise. Durch den hohen Energie- und Ressourceneinsatz, auf dem unser
allseits beschleunigter Lebens- und Wirtschaftsstil basiert, werden die Kapazitäten und
Systemgrenzen der Natur überschritten. Was die Natur in Jahrtausenden an Werten geschöpft hat,
wird in kürzester Zeit „verwertet“ und regelrecht verbrannt.

  •  Wie hängen Burnout der Natur und die zeitlich prekäre Lage vieler Menschen in unserer
    Gesellschaft zusammen?
  • Welche Vorstellungen von Zeit dominieren unser Denken, Fühlen und Handeln – und sind sie
    wirklich „zeit-gemäß“?
  • Wie ließe sich die Zeit aus ihrer Umklammerung durch das Geld befreien und ihre Vielfalt
    wieder für uns (er)lebbar werden („Time is honey“)?


Referenten/Referentin:
Prof. Dr. Harald Lesch ist Astrophysiker an der LMU und lehrt Naturphilosophie an der Hochschule
für Philosophie München. Als Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator erreicht er seit Jahren
ein Millionenpublikum.
Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler gilt als einer der führenden Zeitforscher Deutschlands. Er war u.a.
Mitinitiator des Projektes „Ökologie der Zeit“ der Evangelischen Akademie Tutzing und Mitbegründer
der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik.
Jonas Geißler arbeitet als Trainer und Unternehmensberater v.a. für nachhaltige
Wirtschaftsunternehmen und Organisationen.
Karin Lohr ist (Mit-)Initiatorin des Dynamo Fahrradservices und Geschäftsführerin der Straßenzeitung
BISS, Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V.


Moderation: Dr. Manuel Schneider (Münchner Forum Nachhaltigkeit)

Eintritt frei - barrierefrei - ohne Anmeldung: first come first serve - Einlass 17:30 Uhr

Gefördert von: Bildergebnis für logo landeshauptstadt münchen kulturreferat

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Donnerstag: 16.05.2019

19:00 Uhr

Referent: Rolf Buschmann, BUND-Referent für technischen Umweltschutz

Nanopartikel – Eine neue Gesundheitsgefahr?

Was bedeutet "Nano"?

Der Begriff "Nano" kommt aus dem Griechischen und bedeutet Zwerg. Ein Nanometer (nm) ist ein Milliardstel eines Meters. Ein DNS-Strang ist 2,5 Nanometer, ein Proteinmolekül 5 Nanometer, ein rotes Blutkörperchen 7.000 Nanometer und ein menschliches Haar 80.000 Nanometer breit. Zum Vergleich: Ein Nanopartikel verhält sich in der Größe zu einem Fußball wie der Fußball zur Erde.

Durch die stark verkleinerte Partikelgröße kommt es bei Stoffen in Nanoform zu grundlegenden Änderungen der physikalisch-chemischen Eigenschaften. Im Vergleich zu größeren Partikeln gleicher chemischer Zusammensetzung weisen Nanoteilchen eine höhere chemische Reaktivität, eine größere biologische Aktivität und ein stärkeres katalytisches Verhalten auf. Ursache dafür ist die bei gleichbleibendem Gesamtvolumen stark vergrößerte Oberfläche von Nano-Stoffen.

Zunehmend Nanopartikel in Lebensmittel

Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ermittelte, lt. BUND, ca. 630 Anwendungen von Nanopartikeln in Lebensmitteln. Ein knappes Drittel betraf Inhalts- und Zusatzstoffe, die nirgends gekennzeichnet sind. Die Behörde schätzt die tägliche Zufuhr auf 1,28 mg/kg Körpergewicht. Die größte Menge dürfte wieder ausgeschieden werden. Die Nanopartikel können anscheinend jedoch auch von der Darmschleimhaut aufgenommen werden.

Ernährungsphysiologisch ist es keinesfalls nötig, Lebensmittel mit synthetischen Nanopartikel zu versetzen.

Häufig verwendet wird aber z.B. das Silziumdioxid (SiO2), welches als Zusatzstoff E551 (in Suppen, Gewürzen, Instant-Kaffee) eingesetzt wird um das Verklumpen zu verhindern. Auch Titandioxid TiO2 (E171) ist ein beliebter Zusatzstoff, weil er besonders Weiß ist und damit selbst als Farbstoff oder als Untergrund für andere Farben zu einem strahlenden Äußeren insbesondere bei Süßigkeiten beiträgt. Untersuchungen an verschiedenen Lebensmitteln durch den BUND und eine französische Umweltorganisation zeigten, dass sich für beide Zusatzstoffe relevante Anteile an Nanopartikeln nachweisen lassen, die jedoch trotz gesetzlicher Vorgaben nicht als solche gekennzeichnet sind.

Risiken häufig eingesetzter Nanomaterialien

Die gleichen veränderten Eigenschaften, die Stoffe in Nanogröße so interessant für Forschung und Entwicklung machen, könnten auch neue Gefahren für Gesundheit und Umwelt mit sich bringen. Bisher hinkt die Erforschung der Risiken und Nebenwirkungen der Vermarktung von Nano-Produkten jedoch noch stark hinterher. 

Verschiedene Studien haben zwischenzeitlich die Begünstigung oder Ausbildung von Entzündungsreaktionen im Magen-Darm Trakt mit der Einwirkung von Siliziumdioxid und Titandioxid Nanopartikeln in Verbindung gebracht. Außerdem wurde Titandioxid als „wahrscheinlich krebserzeugend beim Einatmen“ eingestuft, insbesondere wenn Nanopartikel als Pulver eingeatmet werden und in die Lunge gelangen.

Vortrag und Diskussion

Den aktuellen Wissensstand präsentierte uns der BUND-Referent für technischen Umweltschutz, Rolf Buschmann. 

Dr. Rolf Buschmann 

geb. 1962, studierte Chemie an der Universität zu Köln.
Nach einer Zusatzqualifikation zum Umweltschutzexperten Europa, war er über 10 Jahre für das KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung in Köln mit den Arbeitsschwerpunkten Chemie, Toxikologie und Produktbewertung tätig.
Von 2004 bis 2013 war er Referent für Umwelt- und Gesundheitsschutz der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit Zuständigkeit für Chemikalienpolitik und Produktsicherheit. Schwerpunktthemen waren z.B. Innenraumluftqualität, Elektromagnetische Felder und Nanotechnologien.

Seit 2013 ist er beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland als Referent für technischen Umweltschutz für die Themenbereiche Abfall & Rohstoffe, Ressourcenschutz, Nanotechnologien und Immissionsschutz zuständig.

Kontakt 
Dr. Rolf Buschmann Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Am Kaiserinnen Augusta Allee 5 10559 Berlin, Germany Tel.: +49 (30) 27586-482 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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