Veranstaltungen - alle

Das spannende Umwelt- Quizz

wurde am 2.5. und 4.5.2018 für die Klassen 4 a, b, c der Grundschule am Lehrer Götzweg in Trudering durchgeführt.

Das von der Umwelt-Akademie konzipierte und durchgeführte „Umwelt-Quiz“ erweist sich nach wie vor als „Renner“ der Projektangebote für Grundschulen. So konnten auch die Schülerinnen und Schüler der drei 4. Klassen, der Grundschule am Lehrer Götzweg in Trudering, das Bewusstsein für Umweltfragen vertiefen, ihre Bereitschaft für den verantwortlichen Umgang mit der Natur fördern und sich für ein umweltbewusstes Handeln sensibilisieren.
Anhand spielerischen Unterrichtsmaterials (Comic, Puzzle, Quiz usw.) wurde zusammen mit den Kindern erarbeitet, welche grundlegenden Dinge die Menschen zum Leben brauchen, woher diese Dinge kommen, welche Funktionen die Natur für den Menschen hat, was dementsprechend der „ökologischen Fußabdruck“ bedeutet und welche Rolle diesbezüglich der nachhaltige Konsum spielt.

Konkret: Was hat „Wasser-aus-beim-Zähneputzen“ mit Klimawandel zu tun? Insgesamt ging es darum, die Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Lebensgrundlage Natur und Umwelt zu sensibilisieren und die Wertschätzung für die Natur bzw. das Bewusstsein ihrer Gefährdungen zu stärken.

Besonders großes Interesse und leidenschaftliches Engagement zeigten die Kinder, wenn es darum ging, Handlungsalternativen und Gestaltungskompetenzen zur Bewahrung der Lebensgrundlagen zu erarbeiten. Wir waren uns nach den intensiven Unterrichtstagen sicher, dass so manche Eltern von ihren Kindern von nun an zu hören bekommen, dass sie den tropfenden Wasserhahn reparieren, öfter das Fahrrad benutzen oder endlich eine Brotzeitbox kaufen sollen.


Katharina Andrelang, Die Umwelt-Akademie e.V.

   

Das Umwelt - Quizz wurde von der BayWa Stiftung finanziert.

Online Wettbewerb „www.umwelt-einstein.de“
täglich vom 05.-09. März 2018

Wie motiviert man junge Leute, sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz auseinanderzusetzen? Diese Frage stellte sich das Umwelt-Akademie-Team im Rahmen des Projektes  „Nachhaltigkeit lernen – von Kindesbeinen an“ und entwickelte -   inspiriert  durch den erfolgreichen Online-Wettbewerbs „Mathe im Advent“ -  in Zusammenarbeit mit erfahrenen IT-Fachkräften, Fachlehrkräften und Fachleuten des Wuppertal Instituts den Online-Wettbewerb „Umwelt Einstein“.

In vielen Schulfächern wird das Wissen zum Themenkreis Umwelt und Nachhaltigkeit vermittelt sowie im Rahmen zahlreicher Aktionen und Projekten auch umweltpädagogisch die persönliche Auseinandersetzung gefördert. Ein zentriertes Freizeit-Projekt zum den Themen „Umwelt und Nachhaltigkeit“ gabt es jedoch nicht.
Der Umwelt-Einstein war angelegt als Webtest, an dem die Jugendlichen in ihrer freien Zeit aus persönlichem Interesse teilnehmen können. Ziel des „Umwelt-Einstein“ war, so viele Schülerinnen und Schüler wie möglich zu motivieren, ihr Wissen spielerisch zu testen. Angeregt durch Fragestellungen, die weit über dem üblichen Quizniveau lagen, sollten sie ihr Grundwissen zu Umwelt und Nachhaltigkeit überprüfen und angeregt werden, sich noch gründlicher mit der Materie und Problematik auseinanderzusetzen. Die Wettbewerbsform hatte sich in der Evaluation als sehr motivierend erwiesen.

Anfang März dieses Jahres startete der Test regional an ca. 80 bayerischen Gymnasien, ab 2019 soll er bundesweit angeboten werden. Der “Umwelt-Einstein“ wendete sich gezielt an Schülerinnen und Schüler der 7.-9. Klasse. In der ausgeführten Form bestand er aus 5 Einzeltests mit je 12 Fragen, die durchaus anspruchsvoll waren und zusätzliche Recherche am besten im Internet oder auch in Fachliteratur und Medien erforderte. Geplant ist, ihn einmal im Jahr an 5 aufeinanderfolgenden Tagen durchzuführen.

Jeder, der an dem Online-Test teilnahm, erhält eine Urkunde. Die besten 30 Schülerinnen und Schüler werden mit attraktiven Preisen belohnt. Abschließend  werden die Preisträger im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Zusammenarbeit mit der Stadt München im Rathaus ausgezeichnet.

Der Online-Wettbewerb von „Die Umwelt-Akademie e.V.“ ist ein  attraktives und jugendnahes Format, das heranwachsende  Menschen motivieren soll, sich im gemeinschaftlichen Engagement mit der Thematik Umwelt und Nachhaltigkeit langfristig auseinanderzusetzen.

Wir haben uns über die zahlreiche Teilnahme sehr gefreut!

Marmeladekochen mit Christine

Sehr aufgeregt erwarteten uns die sechs Schüler des Tillmann Kinder- und Jugendhauses. Mit Feuereifer wurden Plattpfirsiche gewaschen, geschnitten und 2 kg in einem großen Topf gekocht. Eines der Highlights war die Benutzung des Pürierstabes zum Mußen der Früchte. Als die Brioche im Ofen duftete und der Geruch der kochenden Pfirsiche durch die Räume der Tagesstätte zog, wurde die Vorfreude auf diese Leckereien noch größer.

Die noch warme Marmelade mit Brioche, die deutlich weniger Zucker als normaler Kuchen hat, schmeckte den Kindern und den Betreuern ausgezeichnet. Und nach dem Etikettieren durfte jedes Kind ein Glas selbstgemachte Marmelade mit nach Hause nehmen und für die Brotzeit in der Tagesstätte blieben auch noch einige Gläser übrig.

Christine Krémer, Ernährungsexpertin

 

Die BayWa Stiftung unterstützt das Tillmann Kinder- und Jugendhaus mit Bildungs- und Erlebnisprojekten, um die Fähigkeiten junger Menschen zu stärken.

 

 

Besuch bei der Imkerin Carmen Grimbs

In der ersten Sommerferienwoche 2017 machten an zwei Nachmittagen Kinder des Tillmann-Kinder- und Jugendhauses München von dem Angebot der Umwelt-Akademie Gebrauch und besuchten mich und meine Bienen auf dem Gelände des  Abenteuerspielplatzes Neuhausen.

Am ersten Tag bestand die Gruppe aus vier Jungs, die schon viel Wissen mitbrachten, da sie die Bienen bereits in der Schule durchgenommen hatten. Sie waren neugierig, noch mehr zu erfahren und weitere Zusammenhänge zu verstehen.

Am zweiten Tag kamen vier Jungs und zwei Mädchen, die etwas jünger waren und nicht so viel Vorwissen mitbrachten, aber sehr interessiert waren.

Zunächst machten wir uns Gedanken zu vielen Dingen rund um die Biene wie z.B.

  • Wie schauen Bienen aus?
  • Wie kann man sie von anderen Insekten unterscheiden?
  • Welche wichtige Aufgabe haben die Bienen?
  • Wofür ist der Honig?
  • Wer lebt in einen Bienenvolk?
  • Wie vermehrt sich ein Bienenvolk?
  • Welche Aufgabe haben die jeweiligen Bienen?
  • Wie schaut so ein Bienenstock von innen aus?
  • Woher bekommen die Bienen die Waben?
  • Wofür sind die Waben da?
  • Was macht die Biene im Winter?
  • Wie kommunizieren Bienen?
  • Warum schmeckt Honig unterschiedlich?

Danach haben wir anhand einer Schaubeute ausführlich betrachtet, wie es in einem Bienenvolk aussieht und was man dort alles erkennen kann.

Um noch einen Einblick in das „echte“ Bienenleben zu bekommen, öffneten wir ein Volk und sahen den Bienen bei ihrer Arbeit im Stock zu. Das war für manche eine herausfordernde Mutprobe, die alle zu Recht mit Stolz bestanden haben.  

Besonders schön war für mich zu hören, was die Kinder alles bemerkten bei der Beobachtung des Volkes, z. B.  wie unterschiedlich die einzelnen Bienen ausschauen und wie wunderbar so ein Bienenstock riecht.

Es waren zwei schöne Nachmittage mit tollen, interessierten Kindern, die mir viel Freude gemacht haben.

Carmen Grimbs, Imkerin

Der Ausflug zum Imker wurde von der BayWa Stiftung finanziert.

Exkursion der Ferienbetreuungs-Gruppe Baierbrunn zur Isar
8. August 2017

Die achtzehn Kinder zwischen 6 und 10 Jahren und zwei Betreuer der Ferienbetreuung Baierbrunn haben den Ausflug in das städtische Gebiet "unserer" Isar sehr genossen.

Wir trafen Herrn Dr. Döring pünktlich am Schinderstadl. Von dort aus wanderten wir zurück Richtung neuer Fischtreppe. Dazwischen erklärte uns Herr Dr. Döring das alte Wasserkraftwerk und die daneben angelegte alte Fischtreppe.

Der Vergleich zur neuen Treppe war für alle Kinder gut verständlich, man konnte sich gut vorstellen, wieviel einfacher die neue Treppe für die Fische zu überwinden ist.

Dann ging es hinunter auf die Flaucherinseln und mit großer Begeisterung stürmten die Kinder entlang der Uferbereiche und der Isar. Es wurden kleine Fischchen gefangen (und gleich wieder freigelassen), neue Dämme gebaut, neue Durchflüsse gegraben und einfach nur auf die Isar geschaut. Eine größere Gruppe baute mit Treibholz eine Brücke - die sogar stabil war.  Dazwischen gab es wieder einen kleinen Vortrag über die verschiedenen Wasserschichten der Isar mit ihren unterschiedlichen Lebewesen: die "Isarquellen" mit kühlem Grundwasser und dem Laichzug der Nasen. Die Kinder waren mit Eifer dabei und stürzten sich danach wieder in ihre jeweiligen Baustellen.

Für diesen rundum gelungenen Tag mit vielen Anregungen und neuen Ideen möchten wir uns ganz herzlich bei Dr. Nico Döring und der Umwelt-Akademie bedanken.

Kathrin Thomßen

Unterkategorien

Sie haben eine für Sie interessante Veranstaltung verpasst oder auf einer Veranstaltung wichtige Details nicht notiert? Kein Problem: Hier finden Sie die ausführliche Nachberichterstattung zu alle Veranstaltungen mit der Möglichkeit, die Präsentationen der Referenten sowie relevante Informationsbroschüren downzuloaden.