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Ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit
am Freitag, 26. November, 15:00 – 20:00 Uhr und
Samstag, 27. November, 09:00 – 12:00 Uhr
in der KHG der TU München, Karlstr. 32


Referenten: Dr. Mainzer (TU München, Carl-von-Linde-Akademie), Dr. Peter H, Grassmann (Die Umwelt-Akademie e.V.), Dr. Mössner (E.F. Schumacher-Gesellschaft), Klaus von Schönebeck (IEXRIM), Dr. Görres (FÖS/Green Budget Germany)

 

Unser gegenwärtiges Gesellschaftsmodell hat sich sowohl in ökologischer als auch ökonomischer Hinsicht als nicht zukunftsfähig erwiesen! 


Das Ziel der Veranstaltungsreihe „Ökosoziale Hochschultage“ war es daher, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit / Zivilgesellschaft mit Themen der weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft, Wirtschaftsethik, etc. vertraut zu machen. Durch solche Veranstaltungen werden Potenziale vor Ort gestärkt, Netzwerke in diesem Bereich miteinander verknüpft - und die Anliegen in die Lehrpläne von Hochschulen getragen.


Am Samstag fand darüber hinaus die Gründung einer Lokalgruppe des Ökosozialen Forums.

Umweltschutz in Bürgerhand: 20 Jahre Green City
08. Dezember 2010
Referenten: Andrea Förg (Green City Energy GmbH), Martin Glöckner (Green City e.V.)

Green City ist die größte lokale Umweltschutzorganisation in München, welche die Themen Mobilität, Stadtgestaltung und Klimaschutz zum Inhalt hat. Bekannt ist der Verein durch die Münchner Blade Night, das Streetlife- Festival oder die Erfindung des call-a-bike.
Seit genau 20 Jahren versteht sich Green City als Vertreter von Bürgerinteressen für ein lebenswerteres München. In dem Vortrag stellen Green City e.V. und die Tochtergesellschaft Green City Energy GmbH verschiedene Aktivitäten und die damit verknüpften Handlungsmöglichkeiten vor.

 

Eine Energieagentur für München und die Planregion 14
15. Dezember 2010
Referent: Dr. Axel Berg, ehem. MdB, Präsident von EUROSOLAR Deutschland, Vorsitzender des Stiftungsrats der energiewerk-Stiftung


Die Energiewende kann nur in Verbindung mit einer ökonomischen Wende unter Einbeziehung regionaler Aspekte erfolgreich umgesetzt werden. Die Struktur der energiewerk Agentur für Klimaschutz - enerwag - ist für diese Aufgaben zugeschnitten: Die enerwag gGmbH berät die Bevölkerung umfassend über regenerative Energien und Energieeffizienz. In Zusammenarbeit mit den Kommunen werden Projekte entwickelt und regional Beteiligungen gesammelt. Die so erzielten Renditen kommen den Landkreisen, der Stadt München und Kommunen zu Gute.


Biodiversität schützen! - Naturschutz in Bayern als Teil der globalen Biopolitik
19. Januar2011
Referent: Dr. Peter Boye, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist zu einem wichtigen Ziel der Umweltpolitik geworden. Die Staatsregierung hat dazu im Jahr 2008 eine Bayerische Biodiversitätsstrategie beschlossen, deren Umsetzung in Zusammenarbeit mit allen relevanten Politikbereichen und gesellschaftlichen Gruppen angestrebt wird. Handlungsschwerpunkte sind der Arten- und Biotopschutz, der Biotopverbund und die Naturschutz-Bildung. Der Vortrag beschreibt die Strategie und Initiativen zur Erreichung ihrer Ziele ebenso wie flankierende Maßnahmen der nationalen und internationalen Naturschutzpolitik. Dabei stehen als Beispielgruppen die in Bayern gefährdeten Vogel- und Säugetierarten im Vordergrund.

 



am Mittwoch,  10. Februar  2010
Hörsaal 1100/Hauptgebäude, TU München
Referentin:  Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb, Institut für Meteorologie, Universität für Bodenkultur Wien, Österreich 

 

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Das globale Klimasystem hat kritische Stellen, an denen es „kippen“ könnte. Das Überschreiten dieser Stellen wird unumkehrbare Klimaveränderungen auslösen und mit schwerwiegenden Veränderungen unserer Lebensbedingungen einhergehen. Prof.  Dr. Helga Kromp-Kolb erörterte folgende Fragestellungen: Stehen wir am Rande eines solchen Abgrundes? Wie groß ist das Risiko des Klimawandels? Gibt es „billige“ Lösungen? Haben wir überhaupt noch eine Chance? Welche politischen Weichenstellungen sind jetzt auf nationaler und internationaler Ebene wichtig?

aus der Reihe "Wirtschaft ohne Werte? - Zur Debatte über Werte und Ethik in der Wirtschaft"
in Zusammenarbeit mit der Carl-Linde-Akademie  und den Hochschulgemeinden an der TUM
am Montag,  18. Januar 2010

 

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Referent: Martin Lees, Generalsekretär des Club of Rome
Der Schotte Martin Lees hat an der Universität Cambridge Ingenieurwissenschaften studiert und anschließend ein Nachdiplomstudium in Brügge absolviert. Nach einer Tätigkeit in der Privatwirtschaft wechselte er 1972 zur OECD. Ab 1978 arbeitete er in verschiedenen Abteilungen der Vereinten Nationen in leitenden Positionen. Unter anderem koordinierte er die Bereiche Wissenschaft und Technologie und betreute Programme für die Internationale Zusammenarbeit mit China. Neben diesem Engagement bei den Vereinten Nationen baute er den Chinarat für internationale Zusammenarbeit in Umwelt und Entwicklung auf und leitete das Internationale Komitees für Wirtschaftsreformen und Zusammenarbeit. Er initiierte auch zahlreiche Projekte zur Zusammenarbeit mit den neuen unabhängigen Staaten der früheren Sowjetunion. Bis heute ist er als Berater der chinesischen Regierung für Fragen der Klimaveränderung und Nachhaltigen Entwicklung tätig. Von 2001 bis 2005 übernahm er als Rektor die Friedensuniversität der UNO in Costa Rica und lancierte  zahlreiche neue Initiativen. Seit 1. Januar 2008 ist er Generalsekretär des Club of Rome mit Sitz in Winterthur.

 

Martin Lees skizziert in seinem Vortrag die entscheidenden globalen Veränderungsprozesse, die die Zukunft in den Bereichen Klima, Ressourcen und Umwelt, Finanzmarkt, Wirtschaft und weltweite Entwicklung bestimmen werden. Er legt dar, dass der Ursprung dieser miteinander verknüpften Herausforderungen in den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen liegt, die wir auf unserem Weg des maßlosen Konsums, der Wegwerfgesellschaft und der Umweltverschmutzung treffen. Er umreißt den im Hinblick auf unsere Ideen, Werte, Handlungsstrategien und Verhaltensweisen notwendigen Wandel, der stattfinden muss, um die Grundlagen für eine neue nachhaltige und gerechte Wirtschaft und Gesellschaft zu legen.

Veranstaltungsreihe Global Balance in Kooperation mit der Ringvorlesung "Umwelt"
13. Januar  2010, TU München

Referentin: Prof. Dr. Miranda Schreurs, Sachverständigenrat für Umweltfragen

Der Klimagipfel in Kopenhagen ist beendet. Was wurde entschlossen? Wurden zukunftsweisende Entscheidungen getroffen - oder verschlafen? Was müssen zukünftige internationale Verhandlungen beinhalten? Warum haben große Gemeinschaften wie die USA, China, Indien oder Europa so entschieden, wie sie entschieden haben und was bedeutet dies für Europa? Der Vortrag stellte diese komplexe Thematik dar und gab ansatzweise Antworten auf diese Fragen.



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