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“Ich fang schon mal an ...Energiewende privat”
am Freitag, 9. Dezember, 16.00 Uhr

Präsentation diverser Projekte aus München. Mit einem Einführungsvortrag von Dr. Michael Bilharz (Umweltbundesamt)

Weltkrise als Zukunfts-Chance – Neues Denken für eine Welt im Umbruch
am 30. Juni 2010, Schweisfurth-Stiftung


Die Umwelt-Akademie verlieh Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Dürr in Anerkennung seiner hohen Verdienste den Ehrenpreis der „Umwelt-Nana“; die  Festrede hielt Prof. Dr. Heinz Häberle. Nach der  Ehrung referierte Prof. Dürr zum Thema "Weltkrise als Zukunfts-Chance – Neues Denken in der Krise".

Hans-Peter Dürr gab in seinem Vortrag neue Antworten auf alte Fragen. Er zeigte auf, dass die Verwerfungen unserer Zeit – ob Kriege, Klimawandel oder die Krise der Ökonomie – die fatalen Folgen alten Denkens und eines überkommenen Weltbildes sind.  Ein Paradigmenwechsel steht an! Die grundlegenden, revolutionären Ergebnisse der modernen Physik weisen den Weg in eine lebenswerte Zukunft, die geprägt ist von Vielfalt und Verbundenheit: Vielfalt in Natur und Kultur, Verbundenheit der Menschen untereinander – und mit der Natur.

Hans-Peter Dürr, langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in München, war von 1958 bis 1976 Mitarbeiter von Werner Heisenberg, dem Mitbegründer der Quantenmechanik und Nobelpreisträger für Physik. Dürr gilt als einer der bedeutendsten Querdenker unserer Zeit und Impulsgeber der internationalen Umwelt- und Friedensbewegung. 1987 erhielt er den  Alternativen Nobelpreis und 1995 – als Mitglied von Pugwash International – den Friedensnobelpreis.

 

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Veranstaltungsreihe Global Balance in Kooperation mit der Ringvorlesung "Umwelt" und Münchner Forum Nachhaltigkeit
9. Februar 2011, 19.30 Uhr,
Hörsaal 1100 Hauptgebäude, TU München, Arcisstr. 21

Referent: Prof. Dr. Martin Faulstich, Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie an der Technischen Universität München

Der Klimagipfel im mexikanischen Cancún ist beendet. Nach dem Scheitern der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hatten die wenigsten Beobachter einen klimapolitischen Durchbruch erwartet. Dass die Verhandlungen in Cancún im vergangenen Dezember nicht ebenso erfolglos endeten wie jene 2009 und sich die 194 Staaten auf gemeinsame Ziele und mögliche Instrumente des Klimaschutzes einigen konnten, wird von vielen Beobachtern – ebenso wie die Weiterführung des UN-Prozesses – bereits als Hoffnungsschimmer gewertet. Es stellen sich also einige konkrete Fragen zur Erfolgsbilanz des Klimagipfels von Cancún:
•     Welche konkreten Beschlüsse wurden bei der Konferenz in Cancún gefasst?
•     Wie sind sie zu bewerten?
•    Was müssen zukünftige internationale Verhandlungen erreichen?
•     Welche Rolle können und müssen Deutschland und die EU bei der zukünftigen Klimapolitik spielen?

Der Vortrag von Professor Faulstich stellte die komplexe Thematik einer Klimapolitik nach Cancún dar und versuchte, zukunftsweisende Antworten auf die genannten Fragen zu geben.

 

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Veranstaltungsreihe Global Balance in Kooperation mit der Ringvorlesung "Umwelt"
2. Februar 2011, 19.30 Uhr

Referent: Dr. Thomas Gladis


Der Biologe Dr. Thomas Gladis legt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Kulturpflanzenforschung, d.h. die Agrobiodiversität einschließlich der Ausgangsarten und Unkräuter, sowie Bestäubungsökologie, Domestikation und Verwilderung von Pflanzen und Tieren und deren Koevolution. Sein besonderes Interesse gilt der Inventarisierung und Nutzung der Vielfalt domestizierter Pflanzen und Tiere in Deutschland. Dr. Gladis ist Autor zahlreicher Studien zur Wanderung von Menschen mit ihren Pflanzen bzw. Tieren sowie zum Einfluss von Migranten auf die Gartenkultur. Seit 2007 engagiert er sich für den Aufbau einer regionalen Kulturpflanzensammlung in Eichstetten am Kaiserstuhl.

Die zahlreichen Gastarbeiter der Vergangenheit halten in Deutschland an den Sitten und Gebräuchen ihrer Heimatländer fest - und an den gewohnten Kulturpflanzen. Was man in der neuen Heimat nicht käuflich erwerben kann, wird wie gewohnt im eigenen Garten angebaut, so dass regelrechte Wohngärten entstehen. Dr. Gladis referierte über den Einfluss von Migranten auf die Gartenkultur, die Unterschiede zwischen dem bäuerlichen Umgang mit Saatgut und der gewerblichen Pflanzenzüchtung und erörterte, warum es so wichtig ist, dass möglichst viele Landwirte und Gärtner wieder eigene Sorten entwickeln. 

 

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Veranstaltungsreihe Global Balance in Kooperation mit der Ringvorlesung "Umwelt" und Münchner Forum Nachhaltigkeit
26. Januar 2011, 19.30 Uhr,

Referent: Dr. Arno Riffeser ,  Universitäts-Sternwarte München,   Fakultät Physik der Ludwig-Maximilians-Universität 


Sonnenflecken sind dunkle Stellen auf der sichtbaren Sonnenoberfläche, die kühler sind und daher weniger sichtbares Licht abstrahlen als der Rest der Oberfläche. Ihre Zahl und Größe ist das einfachste Maß für die Sonnenaktivität. Die Häufigkeit der Sonnenflecken unterliegt einer Periodizität von durchschnittlich 11 Jahren, was als Sonnenfleckenzyklus bezeichnet wird. In seinem Vortrag erklärte Dr. Riffeser die physikalischen Aspekte der Sonnenflecken und der Sonnenaktivität und hinterfragte, welcher Zusammenhang zwischen dem Sonnenfleckenzyklus und den Globaltemperaturen besteht. Manche Forscher sehen in den derzeitigen Modellrechnungen eine Verbindung zwischen Sonnenaktivität und Wolkenbildung, wobei letztere stark mit dem Erdklima gekoppelt ist. Die entscheidende Frage ist: Beeinflusst das Erdklima die Wolkenbildung oder umgekehrt die Wolkenbildung das Erdklima?

 

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